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Tatort am 30.10.2017


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Am 30. Oktober 1994 war es ein österreichischer Tatort, der erstmals im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Die Episode, die vom ORF produziert worden ist, trug den Titel „Ostwärts“. Bei der Erstsendung am 30. Oktober 1994 schalteten in Deutschland 7,33 Millionen Zuschauer ein und erreichten damit einen Marktanteil von 21,1 Prozent. Die Dreharbeiten zum insgesamt 298. Tatort fanden unter der Regie von Oliver Hirschbiegel statt. Das Drehbuch schrieb wieder einmal Peter Zingler. Für Oberinspektor Fichtl, der von Michael Janisch gespielt wurde, war es der sechste offizielle Fall für den Tatort als Hauptermittler. Sein erster Fall zählt nicht mit, da er zu den Folgen gehört, die der ORF alleine ohne die ARD produziert und auch nur in Österreich ausgestrahlt hatte. Bevor Fichtl zum Hauptermittler aufgestiegen ist, war er aber bereits als Assistent bei den Oberinspektoren Hirth, gespielt von Kurt Jaggberg, und Pfeifer, dargestellt von Bruno Dallansky, tätig gewesen.

Nur für einen anderen Tatort wurde bisher der 30. Oktober als Premierentag gewählt. Am 30.10.2005 war es die Folge mit dem Titel „Freischwimmer“, die erstmals ausgestrahlt wurde. Der insgesamt 612. Tatort wurde vom Mitteldeutschen Rundfunk produziert und behandelte den dramatischen Tod eines jungen Mannes, der sowohl Down-Syndrom als auch Diabetes hatte, in einem Schwimmbad. Die Erstsendung verfolgten am 30. Oktober 2005 insgesamt 8,19 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 22,90 Prozent entsprach. In ihrem 39. Fall waren damals die Ermittler Ehrlicher und Kain im Einsatz, die von Peter Sodann und Bernd Michael Lade gespielt wurden. Das Drehbuch war eine gemeinschaftliche Arbeit von Andreas Schlüter und Mario Giordano.

Andreas Schlüter ist sowohl ein deutscher Kinder- und Jugendbuchautor als auch Drehbuchautor, der seit 1996 als Autor tätig ist. Er hat bereits zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Als Drehbuchautor ist er hauptsächlich für den Tatort engagiert. Die Episode „Freischwimmer“ war dabei seine Premiere bei der Krimi-Reihe. Die Zusammenarbeit mit dem Autor Mario Giordano wurde auch noch bei anderen Drehbüchern fortgeführt. Die beiden Autoren entwickelten zusammen die Scripte zu den folgenden Episoden: „Fettkiller“, „Todesstrafe“ sowie „Todesschütze“. Außerdem verfasste Schlüter die Drehbücher zu den Tatort-Folgen „Racheengel“ und „Tödliche Ermittlungen“.

Mario Giordano ist ein deutscher Schriftsteller, der vor allem durch seinen Roman „Black Box“ berühmt wurde, den Oliver Hirschbiegel unter dem Titel „Das Experiment“ verfilmte. Der Film wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Unter anderem bekam Giordano beim Bayerischen Filmpreis den Drehbuchpreis verliehen. Die Zusammenarbeit mit dem Tatort entwickelte sich über sein Drehbuch, dass er für die Folge „Das Geheimnis des Golem“ für die Serie Schimanski entwickelt hatte. Im gleichen Jahr schrieb er das Skript für die Tatort-Folge „Verraten und verkauft“. In den folgenden Jahren arbeitete er häufig zusammen mit Andreas Schlüter an Drehbüchern für den Tatort und schrieb außerdem noch die Episode mit dem Titel „Altes Eisen“.


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