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Tatort am 29.10.2017


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Der Titel des Tatorts, der am 29.10.1989 Premiere im deutschen Fernsehen hatte, ließ es eigentlich schon erahnen, denn er lautete: „Die Neue“. Dabei handelte es sich sowohl um den ersten Einsatz der Kommissarin Lena Odenthal, die von Ulrike Folkerts gespielt wurde, als auch um die Stadt Ludwigshafen, die in diesem 224. Tatort ihren ersten Auftritt als Schauplatz hatte. Der Südwestfunk produzierte diese Folge, die am 29. Oktober 1989 erstmals ausgestrahlt wurde, und der erfahrene Regisseur Peter Schulze-Rohr inszenierte diesen Tatort nach einem Drehbuch von Norbert Ehry. Sicherlich konnte damals kaum jemand ahnen, dass Lena Odenthal inzwischen die dienstälteste Kommissarin der Krimi-Reihe und immer noch im Einsatz ist.

Im 457. Tatort hatte das erfahrene Ermittler-Duo Batic und Leitmayr, gespielt von Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl, wieder Dienst. Der Tatort, der am 29.10.2000 erstmals zu sehen war, trug den Titel „Einmal täglich“ und führte die Münchner Kommissare hinter die Kulissen einer TV-Serienproduktion, um dort den Mord am männlichen Hauptdarsteller aufzuklären. Für das Skript war Markus Stromiedel verantwortlich und die Regie führte Peter Fratzscher bei der Episode, die am 29. Oktober 2000 Premiere im deutschen Fernsehen feiern konnte. In der Rolle des Gerichtsarztes war Karl Moik zu sehen.

Um „Das letzte Rennen“ ging es erstmals am 29.10.2006, denn da hatte dieser Tatort, den der Hessische Rundfunk produziert hatte, Premiere im deutschen Fernsehen. Für die Ermittler Dellwo und Sänger, die von Jörg Schüttauf und Andrea Sawatzki gespielt wurden, war es der achte Einsatz für den Tatort. Die Erstausstrahlung am 29. Oktober 2006 sahen 7,30 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 20,10 Prozent entsprach.

Der Regisseur Edward Berger inszenierte diese insgesamt 644. Folge unter besonderen Bedingungen, da zum Teil während des Messe-Frankfurt-Marathons im Oktober 2005 gedreht wurde. Damals wurden entlang der Strecke neun Drehteams postiert, die Kommissar Fritz Dellwo, der an dem Lauf teilnahm, aufnehmen sollten. Die Kamerateams durften dabei den Ablauf der offiziellen Veranstaltung allerdings nicht stören und hatten daher echte Live-Bedingungen bei der Inszenierung eines Fernseh-Krimis. Das Experiment gelang und es konnten dadurch an einem Tag rund 20 Filmminuten realisiert werden. Das ist eine beachtliche Menge, wenn man bedenkt, dass in der Regel nur drei Minuten pro Drehtag produziert werden. Bei den Zuschauern und Kritikern kam dieser Tatort aus Frankfurt überwiegend gut an. Er überzeugte durch seine Dynamik und war von häufig wechselnden Einstellungen geprägt, was allerdings vielleicht das ältere Publikum doch etwas angestrengt haben könnte. Der Einsatz der Handkamera unterstrich noch zusätzlich die Hektik, die Spannung und die vielen Überraschungen, die dieser Tatort den Zuschauern zu bieten hatte.


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