Ist der beliebteste Mann im Demenzdorf ein Serienkiller? Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) ermittelt – und beginnt, an sich selbst zu zweifeln.
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Ballauf und Schenk ermitteln in ihrem 96. Fall: Ein Berufsschullehrer wird ermordet, die Spur führt in einen Kölner Atombunker – während eine Weltkriegsbombe die Stadt lähmt.
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Seit Wochen liegt Nelly tot in ihrer Wohnung. Niemand hat sie vermisst. Lannert und Bootz ermitteln in "Überlebe wenigstens bis morgen"
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Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist der „Tatort“ ein gesamtdeutsches Fernsehereignis, ein Ritual, das Millionen an den Bildschirmen vereint. Doch so sehr der Sonntagabend im Ersten eine gemeinsame Zeit ist, so sehr lebt die Reihe von der Vielfalt ihrer Regionen. Für uns in Österreich ist diese Vielfalt besonders nahbar, denn der ORF ist nicht nur Koproduzent, sondern gestaltet diesen Klassiker mit einem unverwechselbaren Stück Heimat mit.
Seit 1971, nur ein Jahr nach dem deutschen Start, produziert der ORF eigene Folgen und hat dem „Tatort“ damit eine ganz eigene Stimme gegeben. Im Unterschied zu den oft rauen oder norddeutsch-nüchternen Tönen, die manchmal andernorts dominieren, steht der Austro-„Tatort“ für eine besondere Mischung aus melancholischem Charme, feinsinnigem Humor und einer tiefen Verwurzelung im Wienerischen . Jahrzehntelang prägnten Harald Krassnitzer als Oberstleutnant Moritz Eisner und Adele Neuhauser als Bibi Fellner diesen Stil und wurden über die Landesgrenzen hinaus zu Publikumslieblingen . Ihre Fälle, die nicht nur in der Bundeshauptstadt, sondern auch in ihrer oft schwierigen zwischenmenschlichen Dynamik spielten, zeigten, dass Krimi auch leise und zutiefst menschlich sein kann.
Denn genau das ist das Erfolgsrezept des „Tatort“: die schier unendliche Vielfalt. Während in Münster ein skurriler Rechtsmediziner mit einem grantigen Kommissar das Publikum unterhält, wird in München mit den Dienstältesten Batic und Leitmayr seit 1991 Gesellschaftskritisches aufgerollt . Im Ruhrgebiet hallt der Geist des legendären Schimanski nach, während in Wien ein eigener, oft von der Geschichte und dem „Wiener Grant“ geprägter Ermittlungston etabliert wurde . Es sind diese unterschiedlichen Milieus, Dialekte und Mentalitäten, die die Reihe so lebendig machen.
Diese Vielfalt setzt der ORF auch in Zukunft fort. Mit einem Blick nach vorne bereitet sich das Haus auf einen Neuanfang vor: Ab 2027 übernehmen Miriam Fussenegger und Laurence Rupp als neues Ermittler-Duo in Wien . Als Halbgeschwister versprechen sie nicht nur frischen Wind, sondern auch einen neuen Zugang zu einem der beliebtesten Krimiformate des Landes .
Bevor es jedoch so weit ist, laden wir Sie ein, die nachfolgende Terminliste zu nutzen. Ob Sie die alten Fälle mit Eisner und Fellner noch einmal erleben möchten oder neugierig auf die wiederkehrenden Klassiker sind – stöbern Sie in den Sendeterminen des ORF und lassen Sie sich überraschen, welche Facette des Krimis als Nächstes auf Ihren Bildschirm kommt. Gute Unterhaltung und ein spannender Sonntagabend wünscht Ihnen der ORF.