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Tatort am 30.01.2019


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Ein durch und durch schwäbischer Tatort war die Premiere am 30.1.1977. Damals war die Folge mit dem Titel „Himmelblau mit Silberstreifen“ erstmals zu sehen, der von Fritz Eckhardt und Theo Mezger entwickelt wurde. Die insgesamt 71. Episode aus der Fernsehreihe Tatort wurde vom Süddeutschen Rundfunk produziert. Wie damals durchaus üblich, war die Handlung eher überschaubar. Was diesen Tatort, der am 30. Januar 1977 erstmals zu sehen war, dennoch zu einer besonderen Folge machte, waren die kammerspielartigen Elemente sowie die Besetzung mit den damals bekanntesten schwäbischen Volksschauspielern. In der Rolle des Ermittlers war Werner Schumacher als Kriminalhauptkommissar Lutz im Einsatz. Unterstützt wurde er von Frank Strecker als Assistent Wagner. Auch Günter Strack hatte eine Rolle in diesem Tatort und spielte die Figur des Enderle.

Über die Drehorte ist recht viel bekannt. Als fiktive schwäbische Kleinstadt Weilerburg wurde die Altstadt von Wimpfen am Berg als Kulisse genommen. Bei der „Weinstube Eppeler“ in der „Schwanengasse“, wo Kommissar Lutz residierte, handelte es sich eigentlich um die Weinstube Feyerabend in der Hauptstraße. Das Zusammentreffen von Lutz mit Frau Enderle fand zum ersten Mal im Café-Restaurant Birkensee, das damals noch keine Anbauten hatte, in der Neutorstraße statt. Im ehemaligen Gasthof Dominikaner in der Klostergasse traf Lutz den Anwalt Dr. Haß und bei der Apotheke des Herrn Bolz handelte es sich um die frühere Apotheke in der Apothekergasse. Das Geschäft „Photo Seifert“ war im Marktrain 8 zu finden. Für die Innenszenen im Haus von Paul Seifert wurden Aufnahmen in der damaligen Villa des Unternehmers Rolf Böhringer in Waiblingen gemacht. Möglicherweise gab es dort auch weitere Drehs und auch in Stuttgart-Birkach. Bei dem fiktiven Kfz-Kennzeichen von Weilerburg wurde WE gewählt, das damals für Weimar stand. Die Dreharbeiten fanden in der Zeit vom 16. August bis zum 21. September 1976 statt. Die Erstausstrahlung erreichte eine Einschaltquote von 65 Prozent. Fritz Eckhardt hatte das Drehbuch geschrieben und dabei auch ein Rolle für sich als Gastkommissar eingeplant.
 
Passend zum Beginn des neuen Jahrtausends trug der Tatort, der am 30.01.2000 erstmals gesendet wurde, den Titel „Der Millenniumsmörder“. Für Harald Krassnitzer war es der dritte Einsatz in der Rolle des Wiener Chefinspektors Moritz Eisner. Die Produktion erfolgte vom ORF zusammen mit dem Schweizer Fernsehen. 7,67 Millionen Zuschauer verfolgten die Aufklärung der Mordserie bei der Erstausstrahlung am 30. Januar 2000, was einem Marktanteil von 20,05 Prozent entsprach.

Einen schwierigen Fall hatten die beiden Kommissare Jan Casstorff, gespielt von Robert Atzorn, und Eduard Holicek, dargestellt von Tilo Prückner, am 30.1.2005 im Tatort mit dem Titel „Ein Glücksgefühl“ zu lösen. Den Tatort um illegales Glücksspiel inszenierte Filippos Tsitos. Markus Busch schrieb das Drehbuch zu der Episode, die am 30. Januar 2005 Premiere im deutschen Fernsehen feiern konnte.


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