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Tatort am 28.01.2018


  • Tatort - Déjà-vu

    Tatort - Déjà-vu

    So 28.01.2018 um 20:15 ARD
    Sieland und Gorniak | Tatort Dresden | 2018
    Ein 8-jähriger Junge wird missbraucht und ermordet; seine Leiche taucht anschließend in einer Tasche auf, die aus der Elbe geborgen wird. Das Tatort-Team aus Dresden um Sieland, Gorniak und Chef Schnabel muss den für alle Beteiligten sehr belastenden Fall „Déjà-vu“ um jeden Preis schnellstmöglich aufklären ...


Der Januar neigt sich langsam dem Ende, aber immer noch können sich die Tatort-Fans auf neue spannende Folgen freuen. Der Januar ist seit frühen Tatort-Zeiten nämlich ein Monat, in dem nicht nur zahlreiche Wiederholungen von den verschiedenen Sendeanstalten gezeigt werden: bereits am ersten Tag im neuen Jahr wird seit jeher vorzugsweise eine neue Tatort-Produktion in der ARD ausgestrahlt. Überhaupt locken die winterlichen, kühlen Außentemperaturen an den Januarabenden nur wenige Krimizuschauer raus in die Natur – viel lieber kuschelt man sich im warmen Wohnzimmer vor den Fernsehapparat, und lässt den wohlverdienten Feierabend bei einem guten Tatort genüsslich ausklingen.
 
Eine jener Tatort-Folgen, die an einem 28. Januar ihre Erstausstrahlung erfuhren, war die Episode „Nichts mehr im Griff“. Das Drehbuch zum Wiener Tatort wurde von Peter Zingler geschrieben. Am 28.1. des Jahres 2001 war diese insgesamt 462. Folge erstmals im Fernsehen zu sehen. Für den österreichischen Chefinspektor Moritz Eisner, dargestellt von Harald Krassnitzer, war es der fünfte Fall, den er für den Tatort zu lösen hatte. Der Österreichische Rundfunk produzierte die Folge, in der Chefinspektor Eisner einen Kunstdiebstahl mit zwei Todesopfern aufklären musste. Bei der Erstausstrahlung am 28. Januar 2001 schalteten in Deutschland 7,16 Millionen Zuschauer ein. Damit erreichte der Tatort einen Marktanteil von 20,0 Prozent.

Bei dem Drehbuchautor Peter Zingler handelt es sich übrigens um einen Autor, der selbst schon viele Jahre in verschiedenen Gefängnissen gesessen hat:

Den am 5. Januar 1944 in Chemnitz geborenen Schulabbrecher zog es im Laufe seines Lebens nach Marokko, Spanien, Sizilien und Jamaika. Bereits als Kind hatte Zingler erste Erfahrungen als Dieb gesammelt, mit 15 Jahren saß er das erste Mal im Gefängnis. In den folgenden 30 Jahren spezialisierte sich der Kriminelle auf den Raub von Luxusgütern und saß regelmäßig in internationalen Gefängnissen seine Haftstrafen ab. Insgesamt lebte Peter Zingler mehr als zehn Jahre hinter Gittern. Während seiner letzten Haft im offenen Vollzug der JVA Dieburg begann er mit dem Schreiben. 1985 arbeitete er als Journalist für verschiedene Zeitschriften: für das Zeit Magazin, das SZ-Magazin, den Stern, Spiegel, Penthouse und den Playboy verfasste der ehemalige Berufseinbrecher nun Kurzgeschichten, Essays und Reportagen. Zingler schaffte es, ein erfolgreicher Krimiautor zu werden, der bald schon viel für das Fernsehen schrieb. So hat er seit Mitte der 80er Jahre zahlreiche Drehbücher zu den TV-Produktionen „Tatort“, „Ein Fall für zwei“ und „Schimanski“ beigesteuert. Für das Skript zum Wiener Tatort „Kinderspiel“ erhielt Zingler 1993 den Adolf-Grimme-Preis.
 
Ein weiterer Fall für die Ludwigshafener Ermittler Lena Odenthal und Mario Kopper, dargestellt von Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe, war der Tatort mit dem Titel „Roter Tod“, der an einem 28.01. erstmals ausgestrahlt wurde. Die insgesamt 654. Tatort-Folge war eine Produktion des Südwestrundfunks in Zusammenarbeit mit Maran Film. Gedreht wurde in Ludwigshafen und in Baden-Baden. Bei der Erstausstrahlung am 28. Januar 2007 verfolgten in Deutschland insgesamt 9,11 Millionen Zuschauer die Ermittlungen im Fall um eine ermordete Ärztin. Damit erreichte der Tatort einen Marktanteil von 23,90 Prozent. Regisseur Christoph Stark inszenierte diese Episode nach einem Drehbuch des Autors Horst Freund.


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