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Tatort am 27.11.2019


  • Tatort - Brüder

    Tatort - Brüder

    Mo 27.11.2019 um 00:00 HR
    Lürsen und Stedefreund | Tatort Bremen | 2014
    Kommissarin Lürsen und ihr Kollege Stedefreund werden im Fall „Brüder“ mit einem kriminellen Clan konfrontiert, der nach eigenen Gesetzen handelt…

  • Tatort - Friss oder stirb

    Tatort - Friss oder stirb

    Mo 27.11.2019 um 21:45 3SAT
    Flückiger und Ritschard | Tatort Luzern | 2018
    Flückiger und Ritschard geraten durch Zufall in die Hände eines Geiselnehmers. Kommen sie mit dem Leben davon? Der 15. Tatort aus Luzern „Friss oder stirb“.

  • Tatort - Im gelobten Land

    Tatort - Im gelobten Land

    Mo 27.11.2019 um 22:00 SWR
    Lannert und Bootz | Tatort Stuttgart | 2016
    Hauptkommissar Thorsten Lannert befindet sich im Tatort „Im gelobten Land“ in der Gewalt eines Menschenhändlers; Kollege Bootz macht sich große Sorgen.

  • Tatort - Die Falle

    Tatort - Die Falle

    Mo 27.11.2019 um 22:05 MDR
    Ehrlicher und Kain | Tatort Leipzig | 2007
    „Die Falle“ ist der letzte Tatort-Fall für die Leipziger Ermittler: Bruno Ehrlicher geht in Rente, doch zuvor steht Kains Freundin noch unter Mordverdacht.


Langsam neigt sich der November dem Ende und die Vorweihnachtszeit naht. Gar nicht weihnachtlich war jedoch das Thema des Tatorts „Im Alleingang“, der am 27.11.2005 erstmals zu sehen war. Damals mussten sich die beiden Kommissare Jan Casstorff, gespielt von Robert Atzorn, und Eduard Holicek, dargestellt von Tilo Prückner, mit den psychischen Folgen auseinandersetzen, unter denen Soldaten nach Kampfeinsätzen zu leiden haben. Der Regisseur Richard Huber inszenierte den NDR-Tatort, der am 27. November 2005 Premiere feierte, nach einem Drehbuch von Rainer Butt. Richard Huber ist seit 2003 immer wieder für den Tatort tätig und konnte für die Folge „Auf der Sonnenseite“ 2009 auch schon den Publikumspreis der Marler Gruppe im Rahmen der Adolf-Grimme-Preis-Verleihung gewinnen sowie eine Nominierung für die Goldene Kamera in der Kategorie Bester deutscher Fernsehfilm bekommen.
 
„Ein ganz normaler Fall“ war der 60. Einsatz der Kommissare Batic und Leitmayr, die seit 1991 von Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl gespielt werden. Produziert wurde dieser Tatort, der am 27.11.2011 erstmals ausgestrahlt wurde, von der Bavaria Fernsehproduktion GmbH im Auftrag von Telepool und dem Bayerischen Rundfunk. Entgegen des Titels handelte es sich jedoch um alles andere als um einen ganz normalen Fall, denn der Mord in einer Synagoge forderte den Ermittlern viel Fingerspitzengefühl ab. Bei der Erstausstrahlung am 27. November 2011 schalteten in Deutschland insgesamt 8,39 Millionen Zuschauer ein. Damit erreichte dieser Tatort einen Marktanteil von 22,8 Prozent. Die Dreharbeiten fanden unter den Arbeitstiteln „Mord in der Synagoge“ und „Ein ganz normaler Mord“ statt.

Für das Drehbuch waren die Autoren Daniel Wolf und Rochus Hahn zuständig. Letzterer hatte auch das Drehbuch zu dem Erfolgsfilm „Das Wunder von Bern“ von Sönke Wortmann geschrieben. Die Regie führte Torsten C. Fischer, der seit 2005 schon mehrfach für den Tatort tätig war und 2014 mit der Folge „Der Fall Reinhardt“ einen großen Erfolg erzielte. Trotz des aufzuklärenden Mordes, blieb in diesem Tatort auch wieder Zeit für private Themen der Ermittler Batic und Leimayr. Diesmal war es ein Wettbewerb, der den besten Polizisten des Jahres küren sollte. Die Meinungen zu diesem Wettbewerb gingen bei den beiden Kommissaren allerdings stark auseinander. Am Ende machte dann ihr Kollege Griesmayer erfolgreich das Rennen. Die Kritiken äußerten sich zu dem Tatort sehr durchwachsen. Einige bemängelten, dass das Thema nicht besser aufbereitet worden ist, sondern nur mit den üblichen Bildern spielte, die allgemein mit der jüdischen Religion verbunden werden. Daher wurden sowohl die jüdischen Sitten und Gebräuche thematisiert als auch ein Besuch bei der Dachau-Gedenkstätte gemacht. Dennoch wurde dem Tatort in den Kritiken häufig ein gewisser Humor zugesprochen, der viele Zuschauer positiv überrascht hatte, da er bei diesem sensiblen Thema nicht unbedingt zu erwarten war.


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