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Tatort am 26.06.2019


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Die TV-Premiere der 149. Folge „Wenn alle Brünnlein fließen“ war auch Anfang und Ende der Tatort-Karriere des zuständigen Ermittlers und auch des Ermittlungsortes. Am 26. Juni 1983 war Kommissar Ronke, der von Ulrich von Bock dargestellt wurde, in seinem ersten und letzten Fall in Stade zu sehen. Im NDR-Tatort musste der Kommissar klären, ob es sich bei dem toten Bauunternehmer um Mord oder Selbstmord handelte. Der Schauspieler Ulrich von Bock, der Kommissar Ronke spielte, war früher schon in insgesamt sieben Tatort-Folgen im Einsatz gewesen. Damals war er in der Rolle von Assistent Petersen zu sehen, der Kommissar Trimmel von 1972 bis 1982 bei den Ermittlungen unterstützte.
 
Eintagsfliegen in der Geschichte des Tatorts
Es begann 1972 mit Horst Pflüger, der in Baden-Baden ermittelte, aber schnell aufgab. Nur ein Jahr später war Walter Böck für einen Tatort bei der Bremer Mordkommission im Einsatz. 1979 erschien Kommissar Nagel in Hannover, der als knallharter Ermittler in Erinnerung blieb. Von der Essener Polizei kam Paul Enders 1980 für undercover Ermittlungen nach Frankfurt und verschwand auch bald wieder. Im gleichen Jahr tauchte ebenfalls in Frankfurt Kommissar Sander auf, der häufig einen Rollkragen-Pullover trug. Als Urlaubsvertretung war ebenfalls 1980 in Essen Willi Kreutzer bei einem Tatort-Fall im Einsatz.

Der Lübecker Kommissar Beck ist vor allem wegen seines unsympathischen Auftretens in Erinnerung geblieben. Nach einer Tatort-Folge im Jahr 1981 war er aber nicht mehr zu sehen. Im gleichen Jahr erschien in Lübeck auch noch Horst Greve, der vor allem durch seinen langen, schwarzen Ledermantel auffiel. Im Frankfurter Bahnhofsviertel versuchte 1982 Werner Rolfs für Ordnung zu sorgen, aber er gab auch nach einer Folge schon wieder auf. Ebenfalls 1982 versuchte der eher zurückhaltende Ermittler Nikolaus Schnoor einen Mord an der Unterelbe aufzuklären.

1983 war dann Kommissar Ronke und auch der Ermittlungsort Stade nur einmal zu sehen. Kommissar Rullmann ermittelte 1984 in Heppenheim an der Bergstraße, nahe dem Odenwald. Charakteristisch waren seine knappen und präzisen Fragen sowie seine nachlässige Kleidung. Wieder ein Jahr später war der Streifenpolizist Reinhold Dietze für einen Mordfall in Frankfurt tätig. 1986 gab es gleich zwei Eintagsfliegen. In München war es Siegfried Riedmüller und in Wien bemühte sich diesmal sogar ein Journalist mit Namen Alexander Lutinsky, einen Mordfall aufzuklären.

Auch 1987 gab es wieder zwei Ermittler, die nur einmal für den Tatort tätig waren. Wieder handelte es sich um einen Münchner Kommissar, der diesmal Karl Scherrer hieß und lieber als Koch gearbeitet hätte. Auch Wien hatte wieder einen Ermittler mit nur einem Auftritt im Tatort und auch er hatte eigentlich einen ganz anderen Berufswunsch. Herbert Passini kehrte nach dem Tatort wieder in seinen alten Beruf als Herrenausstatter zurück.

Kein angenehmer Zeitgenosse war Walter Howald, der 1990 als Detektivwachtmeister in Bern tätig war und durch seine ruppige und cholerische Art auffiel. 1995 musste sogar ein Kriminalist aus seinem Ruhestand zurückkommen. Leo Felber hieß er und er setzte nach diesem Tatort seinen Ruhestand auch direkt wieder fort. Die Wollmütze zeichnete den Wiener Inspektor Max Becker aus, der 1996 in einem Tatort zu sehen war und dann, wie alle anderen Eintagsfliegen auch schon wieder verschwand.


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