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Tatort am 26.05.2018


  • Tatort - Altes Eisen

    Tatort - Altes Eisen

    Sa 26.05.2018 um 20:15 WDR
    Ballauf und Schenk | Tatort Köln | 2011
    Erika, 75 Jahre, wurde ermordet – warum? Die Spur im Tatort „Altes Eisen“ führt die Ermittler Ballauf und Schenk in einen sozialen Brennpunkt Kölns.


Bereits 1974 gab es die erste TV-Premiere an einem 26. Mai. Der Titel „3:0 für Veigl“, der am 26.05.1974 erstmals ausgestrahlt wurde, lässt bereits erahnen, dass hier ein sportliches Ereignis thematisiert wurde. Die Referenz bezieht sich auf die Fußball-Weltmeisterschaft 1974. Dieser 40. Tatort wurde also zukunftsweisend auf ein aktuelles Ereignis hin produziert. Kommissar Veigl, gespielt von Gustl Bayrhammer, bekommt in seinem vierten Fall wieder viel zu tun. Er muss sich mit dem Ausbruch eines Gangsterbosses, gefälschten Karten für die Fußball-WM 1974, einem angeblichen Selbstmord und zwei erschossenen Einbrechern beschäftigen. Bei der Erstausstrahlung am 26. Mai 1974 wollte ein beachtlicher Marktanteil von 65 Prozent erfahren, wie Veigl seinen Fall gelöst bekommt. Aufmerksamen Zuschauern wird dabei allerdings auch nicht ein Widerspruch entgangen sein. Denn in einem Verhör wird eine zurückliegende Operation vom November 1966 als „vor sechs Jahren“ beschrieben. Hier haben die Produzenten den Zeitpunkt der Dreharbeiten berücksichtigt und nicht das Datum der geplanten Erstausstrahlung.

Welche Verbindung hatte dieser Tatort zur Olympiade 1972 in München?
Während der Dreharbeiten zu dieser Tatort-Folge in München fanden dort auch die Olympischen Spiele statt, bei denen es zu einem dramatischen Geiseldrama mit zahlreichen Todesfällen kam. Da es im Tatort viele Bezüge zur Olympiade 1972 gab, entschied sich der Bayerische Rundfunk, den Tatort nicht wie geplant zu senden, sondern diese Szenen neu zu drehen und sie nachträglich in die Folge einzufügen.

Elf Jahre später kämpfte Kommissar Lutz, gespielt von Werner Schumacher, in der Erstausstrahlung am 26.05.1985 gegen „Miese Tricks“. Unterstützt wurde er dabei von seinem Assistenten Wagner, der von Frank Strecker dargestellt wurde. Der Süddeutsche Rundfunk produzierte diesen Stuttgarter Tatort.

Dann hat es sehr lange gedauert, denn erst 18 Jahre später kam es schließlich wieder zu einer TV-Premiere an diesem Datum. Die 875. Folge mit dem Titel „Spiel auf Zeit“ war am 26.05.2013 erstmals zu sehen und konnte als Tatort+ schon eine Woche vor der Erstausstrahlung durch die Zuschauer im Internet virtuell weitergespielt werden, um den Fall aufzuklären. In ihrem zwölften Fall mussten sich die Stuttgarter Ermittler Thorsten Lannert, gespielt von Richy Müller, und Sebastian Bootz, dargestellt von Felix Klare, mit einem schwierigen Überfall auf einen Gefangenentransporter beschäftigen. Gedreht wurde diese Folge in Stuttgart, Baden-Baden sowie in Karlsruhe. Für das Drehbuch war erneut Holger Karsten Schmidt verantwortlich, der bereits die Skripte zu den ersten drei Tatorten aus Stuttgart verfasst hatte. Vor der Erstausstrahlung im Fernsehen am 26. Mai 2013 gab es aber auch schon eine andere Premiere, denn dieser Tatort war bereits im Rahmen des SWR-Sommerfestivals, das vom 17. bis 20. Mai 2013 stattfand, auf dem Stuttgarter Schlossplatz als Open-Air-Preview zu sehen.


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