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Tatort am 25.03.2019


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Wie es der Zufall wollte, fielen einige Tatort-Premieren im deutschen Fernsehen auf einen 25. März. Eine jener Folgen war eine mit Horst Schimanski, dem wohl populärsten Tatort-Kommissar der 80er und 90er Jahre: Götz George verkörperte den Duisburger Ermittler auch im Fall „Kielwasser“ auf seine unverwechselbare Art und Weise. Unterstützung bei der Arbeit gab es durch den Kollegen Christian Thanner, dargestellt durch den 1994 verstorbenen Schauspieler Eberhard Feik. Die Erstausstrahlung dieser Episode mit der Nummer 184 lief am 25.03.1984 in der ARD; über 19 Millionen Zuschauer am Premierenabend machten diesen Duisburg-Tatort sehr erfolgreich. Der Marktanteil entsprach damit nämlich satten 50 Prozent! Von einem solchen Prozentsatz können Sendeanstalten heute nur träumen.

Am 25.3.2001 gab es gleich einen doppelten Anlass zum Feiern: an diesem Sonntagabend wurde nicht nur ein neuer Tatort gesendet, ein neues Ermittlerteam hatte außerdem seinen Einstand. Die Berliner Kriminalhauptkommissare Till Ritter und Felix Stark wurden mit der Folge „Berliner Bärchen“ in die Krimireihe eingeführt. Die Rollen der beiden Protagonisten wurden von den Schauspielern Dominic Raacke und Boris Aljinovic mit Leben gefüllt. Erst 13 Jahre später, im Jahr 2014, hingen die zwei nacheinander ihre festen Tatort-Engagements an den Nagel.

Die TV-Premiere des damals neuen Berlin-Tatorts am 25. März 2001 erzielte eine Quote von 7,4 Millionen Zuschauern. Das war ein solides, aber „ausbaufähiges“ Ergebnis für den Produktionssender SFB gewesen. Da das Berliner Team in den Folgejahren gut harmonierte, steigerten sich die Zuschauerzahlen bei den Erstsendungen der Fälle mit der Zeit.

Auch erstmals an einem 25.03. im Fernsehen gezeigt wurde der RBB-Beitrag „Dornröschens Rache“, wiederum mit den Kommissaren Till Ritter und Felix Stark. Die Erstausstrahlung unterhielt die ARD-Zuschauer am Abend des 25.3.2007; die Einschaltquote war mit etwa 21 Prozent Marktanteil gut. Christina Hartmann führte in diesem Berliner Tatort die Regie. Hartmann hatte zuvor bereits mit der Tatort-Folge „Todesbrücke“ den erfolgreichsten Tatort des Jahres 2005 in Szene gesetzt. Für „Dornröschens Rache“ hatte sie zusammen mit Frauke Hunfeld das Drehbuch geschrieben.

Ein vierter Tatort, der an einem 25.3. zum ersten Mal öffentlich gezeigt wurde, war die österreichische Produktion „Falsch verpackt“. Am 25. März 2012 strahlte Das Erste diesen ORF-Krimi aus und erreichte damit 8,15 Millionen Menschen. Der Wiener Sonderermittler Moritz Eisner, gespielt von Harald Krassnitzer, und seine Partnerin Bibi Fellner, dargestellt von Adele Neuhauser, mussten sich in diesem Fall um die Aufklärung eines sonderbaren Mordes bemühen: drei halbgefrorene, tote Chinesen tauchen plötzlich zwischen Hühnerresten in einem Müllcontainer auf. Nur durch einen Zufall werden die Leichen entdeckt. Als Spaziergänger am darauf folgenden Tag im Park eine abgetrennte Hand finden, scheint zunächst kein Zusammenhang zu den drei toten Asiaten zu bestehen – doch die ermittelnden Fahnder Eisner und Fellner werden im Laufe des komplexen Kriminalfalles eines Besseren belehrt.


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