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Tatort am 23.04.2019


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Welche Tatorte wurden an einem 23. April eigentlich erstmals gezeigt? Bereits 1978 fiel die Erstsendung eines Tatorts auf den 23.04. Der Titel des Fernsehkrimis lautete „Rechnung mit einer Unbekannten“, Kommissar Heinz Haferkamp aus Essen übernahm die Ermittlungen. Haferkamp, gespielt von Hansjörg Felmy, musste einen kniffligen Fall im ARD-Sonntagabendprogramm am 23.4.78 lösen, denn der Tod von Else Rosekötter war zwar den ersten Indizien nach eindeutig ein Raubmord gewesen, doch das wasserdichte Alibi des Ehemannes erschien dem erfahrenen Kriminalbeamten dann doch ein Spur zu perfekt. Anders als sein Assistent Willy Kreutzer, dargestellt von Willy Semmelrogge, blieb Kommissar Haferkamp skeptisch und stellte dem Witwer unangenehme Fragen.

Die Produktionszeit zu diesem Tatort des WDR hatte vom 23. Januar bis 24. Februar 1978 gedauert; die Dreharbeiten fanden in Essen, München und Duisburg-Rheinhausen statt.

„Haie vor Helgoland“ tauchten am 23. April 1984 zum ersten Mal im westdeutschen Fernsehen auf. Die Hamburger Hauptkommissare Paul Stoever, dargestellt von Manfred Krug, und Peter Brockmöller, dargestellt von Charles Brauer, feierten am Abend des 23.4.84 zugleich ihren Tatort-Einstand. Ihre Karriere bei der Kripo Hamburg sollte bis 2001 andauern. Die Quote an diesem Ostermontag belief sich auf sensationelle 16,85 Millionen Zuschauer, das machte einen Marktanteil von 42 Prozent für Das Erste aus.

Leider hatten sich zwei der über 16 Millionen Fernsehzuschauer durch die Handlung des Tatorts anscheinend dazu inspiriert gefühlt, das fiktive Verbrechen im Tatort im realen Leben nachzuahmen. So überfielen nach der Erstausstrahlung des Tatorts am 23.04.84 zwei maskierte und bewaffnete Männer wie im Film ein Schiff, und zwar die „Roland von Bremen“. Sie erbeuteten vom Zahlmeister, der sich gerade in seiner Kabine aufhielt, die Tageseinnahme von 60.000 Mark. Die Täter wurden nie geschnappt. Einen entscheidenden Unterschied zur Vorlage gab es dann allerdings doch: zum Glück musste niemand in dieser Nacht sterben.

Ein dritter Tatort, der an einem 23.04. erstmals gezeigt wurde, war „Revanche“, eine Folge mit Lena Odenthal und Mario Kopper aus Ludwigshafen. Die ARD-Premiere am Abend des 23. Aprils 2006 sahen sich 7,63 Millionen Krimifreunde an, da entsprach einem Marktanteil von 21,6 Prozent. Der SWR hatte diesen Ludwigshafener Tatort produzieren lassen; das Drehbuch hatte Stefan Rogall, basierend auf einer Idee von Klaus-Peter Wolf, beigesteuert, für die Regie war Johannes Grieser zuständig gewesen.

Die Folge dreht sich um die Leiche von Gerhard Brenner, der erschossen in seinem Haus aufgefunden wird. Die ermittelnden Kommissare Odenthal und Kopper, gespielt von Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe, mutmaßen, dass der Täter aus dem näheren Umfeld des Opfers stammt – schließlich gibt es keine Einbruchsspuren am Haus. Brenner muss seinem Mörder also die Tür geöffnet haben. Hat der Sohn des Mannes, Udo Brenner, etwas mit der Tat zu tun? Schnell gerät der unter Tatverdacht, denn Udos Arbeitslosigkeit und Drogensucht hatten zu Spannungen zwischen Vater und Sohn geführt. Das Tatort-Publikum ahnte am Abend des 23.04.06 vermutlich schon, dass die Lösung des Falls jedoch nicht so klar auf der Hand lag … Nach gut 90 Minuten war der Tatort


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