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Tatort am 24.04.2019


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An einem 24. April zeigte die ARD in der Vergangenheit bereits einige frische Tatort-Folgen. Da Erstausstrahlungen beim Publikum erfahrungsgemäß sehr beliebt sind und mit zum Teil hohen Einschaltquoten verbunden sind, möchten wir an dieser Stelle einen Blick auf jene Tatorte werfen, die an einem 24.04. erstmals der Öffentlichkeit vorgeführt wurden – wie waren die Reaktionen?
 
Den Anfang machte eine frühe Folge, die Nummer 74 aus dem Jahr ’77: „Finderlohn“ hieß sie. Kommissar Gerber aus Baden-Baden ermittelte in diesem Fall, in dem zwei Mädchen einen Autounfall beobachtet hatten. Sie eilten zum Wrack, doch die Fahrerin war bereits verstorben. Anhand ihrer persönlichen Sachen bemerkten die Zeuginnen, dass die Frau schon vor dem Unfall tot gewesen sein musste – es war ein Mord, der vertuscht werden sollte! Zum fünften und letzten Mal schlüpfte der Schauspieler Heinz Schimmelpfennig in die Rolle des Kriminalbeamten Gerber.

Die TV-Premiere des Baden-Badener Tatorts „Finderlohn“ am Abend des 24.4.1977 sahen 63 Prozent aller Fernsehzuschauer, wobei bedacht werden sollte, dass es damals wesentlich weniger Sender mit alternativen Fernsehprogrammen zur Auswahl standen. Dass dieser Krimi also ein „Straßenfeger“ wurde, war an jenem Sonntagabend beinahe zu erwarten gewesen. Der Produktionssender war der Südwestfunk (SWF).

Den „Mord in der Akademie“ musste Hauptkommissar Bernd Flemming, gespielt von Martin Lüttge, am 24. April des Jahres 1994 erstmals vor Publikum aufklären. Dieser Beitrag des WDR erzielte am Premierenabend des 24.4.94 eine hohe Quote von 10,70 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 34,50 Prozent für Das Erste. Als Nachfolger des beliebten Ermittlers Horst Schimanski hatte Flemming im Jahr ’92 das erste Mal Tatorte in Düsseldorf aufgesucht. Ihm unterstellt war Kommissar Max Ballauf, dargestellt vom jungen Klaus J. Behrendt, der in späteren Jahren zusammen mit Kollege Freddy Schenk den Tatort Köln neu besetzen sollte.

Ein weiterer Tatort, der an einem 24. April erstmals im Fernsehen ausgestrahlt wurde, war „Tödliches Verlangen“, eine Episode mit den Fahndern Ehrlicher und Kain aus Leipzig. Dargestellt wurde die zwei ostdeutschen Ermittler wie immer von Peter Sodann und Bernd Michael Lade. In diesem Krimi, dem 442. der Tatort-Reihe, untersuchten die Kriminalisten den Mord an einer jungen Studentin, die sich neben dem Studium etwas Geld als Stripperin verdiente. 6,75 Millionen Menschen schalteten am Abend des 24.04.200 die ARD ein, um die MDR-Produktion zu sehen. Damit war das Ergebnis im unteren durchschnittlichen Bereich angesiedelt.

War Lena Odenthal am 24. April 2005 etwa „Am Abgrund“ angelangt, fragte sich das Premierenpublikum sicherlich, als der Ludwigshafener Tatort am Sonntagabend erstmals im Fernsehen lief. – Was hatte der Titel zu bedeuten? Da half nur: Einschalten! Das taten am 24.4.05 über neun Millionen Menschen, und erzeugten so einen Marktanteil von 24,70 Prozent für die ARD. Eine klasse Einschaltquote für Das Erste und den SWR, der den Krimi produziert hatte. Kommissarin Odenthal, von Ulrike Folkerts verkörpert, erhielt auch in diesem Fall wieder Unterstützung von ihrem sympathischen Kollegen und Mitbewohner Mario Kopper alias Andreas Hoppe.


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