Tatort am 23.03.2025

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Tatort am 23.03.2025

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Tatort am 23.03.2025

Ein Tatort, dessen Erstausstrahlungstermin auf einen 23. März fiel, war die Episode Nummer 527 „Mutterliebe“, ein WDR-Beitrag aus Köln. Das Skript stammte von Regisseur Züli Aladag und seiner Frau Feo, er türkischer, sie österreichischer Abstammung. Feo Aladag stellte in dem Fernsehfilm auch die Schwester der Figur Andrea dar. Die Szenen wurden innerhalb von vier Wochen im Herbst 2002 in Köln und Bonn abgedreht. Mit knapp neun Millionen Zuschauern bei der ARD-Premiere am 23.3.2003 war dieser Krimi erfolgreich.

Die Story handelt von der ermordeten Krankenschwester einer Kölner Klinik, die eines Morgens an der Babyklappe gefunden wird. In der Klappe liegt allerdings kein Säugling. Was ist in der Nacht geschehen? Die beiden Hauptkommissare Ballauf und Schenk, gespielt von Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär, werden zur Klinik gerufen, um sich den Leichenfund und den Tatort anzuschauen. Die erste Vermutung der zwei erfahrenen Ermittler: Jemand hat sein Neugeborenes erst abgegeben, und es anschließend mit Gewalt wieder zurückgeholt. Vermutlich wollte die Krankenschwester den Täter aufhalten, und hat dafür mit ihrem Leben bezahlt.

Max Ballauf und sein Kollege Freddy Schenk untersuchten den „Fall Reinhardt“, der ebenfalls an einem 23.03. uraufgeführt wurde. Die Erstausstrahlung am 23. März 2014 war überaus erfolgreich mit einer Quote von 11,29 Millionen und einem Marktanteil von 30 Prozent. Die WDR-Produktion wurde in Köln und Umgebung gedreht; das Skript lieferte Dagmar Gabler, Regie führte Torsten C. Fischer.

Das Buch von Gabler zeichnet gleich zu Beginn des Tatorts ein schreckliches Bild: Drei kleine Leichen werden aus einem niedergebrannten Haus geborgen. Es sind Kinder, die in den Flammen den Tod gefunden haben. Ihre Mutter irrt in der Nähe des Hauses durch die Nachbarschaft, hat nur eine leichte Rauchvergiftung, steht aber sichtlich unter Schock. Sie ist kaum ansprechbar, ruft bloß nach ihrem Mann. – Von dem fehlt jedoch jede Spur. Ein Tatort, der nichts für zarte Gemüter war.
 
Übrigens hat die Schauspieler Anna Schudt alias Kommissarin Martina Bönisch aus Dortmund an einem 23. März Geburtstag! Am 23.03.1974 in Konstanz geboren, studierte Schudt Schauspielerei an der Otto-Falckenberg-Schule in München. 1994 wurde sie ein Ensemblemitglied bei den Münchner Kammerspielen, anschließend war sie an der Berliner Schaubühne tätig und danach wiederum in München am Bayerischen Staatsschauspiel. Anna Schudt spielte unter anderem in „Kabale und Liebe“ und „Onkel Wanja“. 2002 erhielt sie den Kurt-Meisel-Preis für ihre Darstellung einer in Kriegsgefangenschaft lebenden Frau in „Hekabe“; 2006 wurde die Theaterschauspielerin erneut mit diesem Preis ausgezeichnet, dieses Mal für ihre Rolle als Maria Stuart. Parallel dazu arbeitete Schudt immer wieder für das Fernsehen, darunter für einige Tatorte und Polizeiruf 110-Folgen. 2012 übernahm Anna Schudt die Rolle der Dortmunder Tatort-Hauptkommissarin Bönisch. Gemeinsam mit Schauspielkollege Jörg Hartmann klärt sie dort Kapitalverbrechen auf.