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Tatort am 22.03.2018


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Der 22. März ist ein Tag, an dem bislang zwei Tatorte erstmals im Fernsehen gezeigt wurden (Stand: August 2015). Dazu zählt der Beitrag des WDR mit dem Titel „Höllenfahrt“. Die Ermittlungen in diesem Münster-Tatort übernahmen wie vom Publikum gewohnt das sehr beliebte Gespann Thiel und Boerne. Knapp neun Millionen Zuschauer freuten sich auf den 15. Fall des ungleichen Ermittlerpaares und schalteten am Sonntagabend des 22.03.2009 die ARD ein.

Es ging tatsächlich heiß her in dieser Tatort-Folge mit der Nummer 727, auch wenn die realen Temperaturen am 22. März des Jahres 2009 zwischen 10 und 12 Grad lagen und Sprühnebel fiel. Doch im Münster herrschte Hochsommer – zumindest im Film. Der wolkenlose Himmel lockte den etwas schrulligen Gerichtsmediziner Karl-Friedrich Boerne, überzeugend gespielt von Jan Josef Liefers, auf den Golfplatz. Hier, auf dem Golfturnier in Grothenburg, wollte der Mediziner sein niedriges Handicap unter Beweis stellen. Als sein Spielpartner einen Golfball im Gebüsch suchte, stieß dieser auf eine Leiche! Der Tote war mit einem Smoking bekleidet und hing stranguliert an einem Baum. Hauptkommissar Frank Thiel, von Axel Prahl dargestellt, wurde gleich zum Tatort gerufen. Das Premierenpublikum musste sich nun am 22.3.09 die Frage stellen, warum der Tote derart fein gekleidet war. Und: handelte es sich um einen Suizid oder war es Mord?

Eine besondere Fernsehpremiere feierte der Tatort „Das Muli“ am 22. März 2015. Ein neues Berliner Ermittlerteam präsentierte sich an diesem Kalendertag nämlich erstmals dem anspruchsvollen Tatort-Publikum: Meret Becker spielte Hauptkommissarin Nina Rubin, Schauspielkollege Mark Waschke Kommissar Robert Karow. Um die beiden Neuen zu begrüßen, schalteten am Premierenabend des 22.3.15 über 10 Millionen Menschen Das Erste ein. Das ergab einen Marktanteil von 27,10 Prozent; damit lag die Quote dieses Berliner Tatorts deutlich über dem Durchschnitt von Tatort-Erstsendungen.

Der Drehbuchautor der Folge, Stefan Kolditz, hatte außerdem großen Wert darauf gelegt, nicht nur die beiden Protagonisten, sondern auch die Stadt Berlin selbst in den Fokus der Geschichte zu rücken. Die pulsierende Großstadt sollte mit ihren vielen Gesichtern dargestellt werden. Hier, im Mischmasch der Kulturen, entsteht schließlich zum einen eine bunte Vielfalt, andererseits bündeln sich aber auch Probleme: Dort, wo Gegensätze aufeinander treffen, entsteht immer auch Konfliktpotential.

Die Regie führte Stephan Wagner, der bereits mehrfach für seine Inszenierungen mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Besonders das Berliner Tatort-Publikum freute sich am 22. März 2015, zahlreiche Ecken der Stadt wiedererkennen zu können, da zum Großteil an Originalschauplätzen gedreht worden war. So tauchten im Krimi der Flughafen Berlin-Brandenburg auf, der Bahnhof Zoo, Berlin-Plänterwald, -Heiligensee, -Kreuzberg, -Wilmersdorf und natürlich Berlin Mitte.


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