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Tatort am 22.11.2018


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Bei dem einzigen Tatort, der an einem 22. November bisher seinen Premierentag hatte, handelte es sich um die Folge mit dem Titel „Berliner Weiße“. Dieser Tatort gehört zu den Berliner Folgen mit den Kommissaren Ernst Roiter, gespielt von Winfried Glatzeder, und Michael Zorowski, dargestellt von Robinson Reichel. Am 22.11.1998 wurde der letzte Tatort mit den beiden Ermittlern erstmals ausgestrahlt, die damals einen Mordfall im Vorfeld der „Loveparade“ aufklären mussten und auch noch die Ausbreitung einer neuen Droge unter den feiernden Technofans verhindern sollten. Die Tatort-Fans werden bestimmt die Schauspielerin Simone Thomalla in der Rolle der Tanja erkannt haben. Von 2008 bis 2015 war sie als Kommissarin Eva Saalfeld mit ihrem Kollegen Andreas Keppler in Leipzig im Einsatz. Ein weiteres bekanntes Gesicht ist der Schauspieler Rufus Beck, der die Figur des Alex spielte. Der letzte Fall von Roiter und Zorowski hatte ein dramatisches Ende, denn Zorowski wurde von einem Auto überfahren und anschließend mit dem Polizei-Hubschrauber abtransportiert. Die musikalische Untermahlung mit Mozarts „Requiem“ gab einen Hinweis auf den tödlichen Ausgang des Unfalls. Inszeniert wurde dieser Tatort von Berno Kürten, der bereits Erfahrung mit der Regie bei den Berliner Ermittlern hatte. Die Autoren Paul Kroker und Richard Otto verfassten gemeinsam das Drehbuch. Für die Filmmusik waren Inga Humpe und Thomas Eckart zuständig gewesen.

Die ungeliebten Berliner Ermittler
Die Tatort-Kommissare Ernst Roiter und Michael Zorowski waren in der Zeit von 1996 bis 1998 in insgesamt zwölf Folgen im Einsatz. Dargestellt wurden sie von den Schauspielern Robinson Reichel und Winfried Glatzeder. Von den Kritikern wurden sie jedoch meist mit negativen Stimmen bedacht. Gleich ihr erster Fall „Tod im Jaguar“ wurde wegen einer missverständlichen Pressemitteilung mit „antijüdischen Passagen“ sowie der filmischen Darstellung von jüdischen Geschäftemachern nicht wiederholt. Auch ihr vierter Tatort mit dem Titel „Krokodilwächter“ durfte nach der Erstausstrahlung wegen brutaler, sexistischer und menschenverachtender Darstellungen nicht mehr wiederholt werden. Die negativen Kritiken bei nahezu allen Folgen bezogen sich meist sowohl auf die Handlung als auch auf die schlechten schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller. Ein weiterer großer Kritikpunkt war die billige und schlechte Umsetzung, die durch den Sparkurs der Produktionsfirma verursacht wurde. Statt auf regulärem Filmmaterial wurden die zwölf Folgen mit Roiter und Zorowski alle auf Betacam aufgenommen und mit Handkamera gedreht. Das Resultat war eine schlechte Qualität der Aufnahmen, die eher wie selbstgedrehte Videos wirkten. Nicht ganz einfach war damals wohl auch die Zusammenarbeit zwischen den Darstellern und der Redaktion, die das Ergebnis zusätzlich negativ beeinflusste. Inhaltlich beschäftigten sich die Tatort-Folgen mit den Zuständen in Berlin gegen Ende der 1990er Jahre. Nach dem Mauerfall änderte sich das Leben der Berliner schlagartig. Es setzte ein Bauboom ein, aber auch die Kriminalität nahm zu, was sich auch in illegalen Müllgeschäften äußerte.


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