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Tatort am 22.06.2018


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Nur ein Tatort feierte an diesem Datum bisher seine Erstausstrahlung und die Tatort-Fans mussten auch noch lange darauf warten, denn „Tödliche Souvenirs“ war erst am 22. Juni 2003 erstmals im deutschen Fernsehen zu sehen. 6,53 Millionen Zuschauer verfolgten die Aufklärung des Falls, was dem ORF-Tatort einen Marktanteil von 23,00 Prozent brachte. Das Drehbuch von Felix Mitterer führt Kriminalhauptkommissar Moritz Eisner, gespielt von Harald Krassnitzer, in seinem neunten Fall nach Tirol in den Touristenort Lahnenberg. Diesmal muss er eine Mordserie an Touristen aufklären, die als Stammgäste alle im selben Hotel abgestiegen sind. Unterstützt wird er dabei von seiner neuen Assistentin Stefanie Gschnitzer, die von Roswitha Szyszkowitz dargestellt wird. Die Kritiken zu diesem Tatort waren eher gemischt. Bemängelt wurde, dass manches zu konstruiert wirkte und die Suche nach dem Mörder zu offensichtlich für den Zuschauer und daher wenig überraschend oder spannend.
 
Der ORF und seine Ermittler
Für den ORF haben schon viele Kommissare ermittelt. Zu den ältesten Figuren der Krimiserie zählt Viktor Marek, der von 1971 bis 1987 im Einsatz war. Der beliebte Ermittler, der von Fritz Eckhardt dargestellt wurde, ist auch später noch immer wieder in verschiedenen Folgen als Gast erschienen. Von 1984 bis 1986 konnten die Zuschauer Kurth Hirth bei der Lösung der Mordfälle beobachten. Den Leiter der Ermittlungsgruppe im Wiener Sicherheitsbüro spielte Kurt Jaggberg.

1986 erschien Oberinspektor Pfeifer, der sich durch seine ruhige und überlegte Art auszeichnete. Bruno Dallansky verkörperte diesen Ermittler, der nur in dem Jahr für den Tatort tätig war. Im gleichen Jahr war auch Alexander Lutinsky in einem Fall zu sehen. Bei diesem Ermittler handelte es sich unüblicherweise um einen Journalisten, der bei einem Mordfall in Wien ermittelte. Gespielt wurde er von Miguel Herz-Kestranek. Einen kurzen Auftritt in 1987 hatte auch der Ermittler Herbert Passini, gespielt von Christoph Waltz. Er wollte sich wieder seinem ursprünglichen Beruf widmen und verließ daher die Wiener Polizei, um als Herrenausstatter zu arbeiten.

Länger war Michael Fichtl zu sehen, der von 1989 bis 1996 für den ORF im Einsatz war. Michael Janisch spielte den Ermittler, der zuvor schon als Assistent bei Hirth und Pfeifer gearbeitet hatte. Als Ablösung erschien 1996 Max Becker, der von Klaus Wildbolz dargestellt wurde, aber nur in einem einzigen Fall zu sehen war. Ein Jahr später übernahm dann Wolfgang Hübsch als Paul Kant die Ermittlungen, der von Jakob Varanasi unterstützt wurde. Fichtl ist auch wieder dabei und ist Kants Vorgesetzter. Nach den häufig wechselnden Ermittlern wurde es langsam höchste Zeit für mehr Beständigkeit, die Moritz Eisner, dargestellt von Harald Krassnitzer, bringen sollte. Seit 1999 ist er für den österreichischen Tatort im Einsatz und ist mittlerweile zum Sonderermittler befördert worden.


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