Tatort am 21.04.2025

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Tatort am 21.04.2025

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Tatort am 21.04.2025

Nein, einen Oskar – den begehrten amerikanischen Filmpreis – erhielt die Tatort-Folge, die am 21. April des Jahres 2002 erstmals über die bundesdeutschen Fernsehbildschirme flimmerte, natürlich nicht, dennoch trug der Krimi diesen Titel. Wer mit Oskar gemeint war, mussten die Tatort-Zuschauer noch herausfinden. Der Fall „Oskar“ war der allererste Fall des Ermittler-Duos um Oberkommissarin Charlotte Sänger und Hauptkommissar Fritz Dellwo aus Frankfurt. Dargestellt wurden die beiden Hauptfiguren von der rothaarigen Andrea Sawatzki und ihrem Schauspielkollegen Jörg Schüttauf. Das Thema dieses Fernsehkrimis war nichts für schwache Nerven: In einem Container für Altpapier wird ein totes Baby gefunden. Nur in ein Handtuch gewickelt, wurde das hilflose Kind entweder noch lebendig oder bereits verstorben kurzerhand „entsorgt“ – ein schrecklicher Gedanke, den Charlotte Sänger, die gerade erst vom Wirtschaftsdezernat in die Mordkommission Frankfurt versetzt wurde, da ertragen muss.

Die Erstausstrahlung in der ARD am Abend des 21.04.02 erzielte eine Einschaltquote von 8,42 Millionen – ein tolles Ergebnis für den Tatort-Einstand eines neuen Teams, welches dem Publikum noch vollkommen unbekannt war. Die HR-Produktion war von Nikolaus Stein von Kamienski, kurz Niki Stein, geschrieben und gedreht worden.

Ein weiterer Tatort, der an einem 21. April zum ersten Mal öffentlich gezeigt wurde, war die Episode mit der Nummer 530 „Der Prügelknabe“. Hauptkommissar Ivo Batic, gespielt von Miroslav Nemec, hat in dieser Folge zwar eigentlich Urlaub, aber seinen Kollegen aus der Mordkommission München will er dennoch helfen. Die Ermittlungen im Mordfall sind nämlich überaus schwierig: Ein Kosovoalbaner wurde an einen Baum gebunden und grausam zu Tode gefoltert. Die Kommissare Leitmayr und Menzinger können die Hilfe ihres Kollegen da gut gebrauchen. Am 21.4.2003 schalteten „nur“ 6,64 Millionen Menschen die ARD ein, um den Fall der Münchner zu sehen. Ein maues Ergebnis für den Bayerischen Rundfunk.

Das sah beim Kölner Krimi „Trautes Heim“ mit den Hauptkommissaren Ballauf und Schenk ganz anders aus: die TV-Premiere am 20. April 2013 erreichte eine überdurchschnittlich hohe Quote von 10,27 Millionen Zuschauern, das entsprach einem prozentualen Marktanteil von 28,60! Die vierwöchigen Dreharbeiten in Köln und Umgebung und die Investitionen für diesen Tatort hatten sich für den WDR also gelohnt.

Der Tatort „Zwischen zwei Welten“ lief ebenfalls erstmals an einem 21. April im deutschen Fernsehen. Es handelte sich hierbei um eine Schweizer Produktion für die Tatort-Reihe mit den Ermittlern Reto Flückiger und Liz Ritschard. 7,28 Millionen Menschen sahen die Erstausstrahlung am 12.4.2014; der Marktanteil betrug für Das Erste damit 20,40 Prozent.

In diesem Beitrag des SF wird eine Mutter von drei Kindern von einer Brücke in den Tod gestoßen. Da alle Kinder von verschiedenen Vätern stammen, die sich nicht um ihren Nachwuchs kümmern, werden sie vorläufig in ein Kinderkrankenhaus eingeliefert. Wer hatte es auf die Mutter abgesehen, und warum? Das müssen sich die Luzerner Fahnder Flückiger und Ritschard, gespielt von Stefan Gubser und Delia Mayer, nun fragen. Auch das Premierenpublikum des 12. Aprils 2014 durfte bis zum Schluss des Krimis miträtseln.