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Tatort am 20.04.2019


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Der 20. April ist ein Tag in der Welt des Tatorts, an dem bereits zahlreiche Erstausstrahlungen der Krimireihe im Fernsehen liefen. Darunter war die Folge mit der Nummer 123, die den merkwürdigen Titel „Usambaraveilchen“ trug und den letzten Einsatz für den Münchner Tatort-Kommissar Melchior Veigl darstellte; die Premiere wurde am 20.04.1981 in der ARD ausgestrahlt. Sogar ein Sympathieträger wie Veigl musste einmal in die Tatort-Rente gehen, doch in seinem letzten Fall sollte der „Ur-Bayer“ noch einmal sein ganzes kriminalistische Geschick unter Beweis stellen.

Der Krimi dreht sich um das persönliche Umfeld des Ermittlers, und trotz seiner eigenen Befangenheit versucht Melchior Veigl mit Hilfe von Hauptmeister Lenz, die Verwicklungen aufzuklären. Der Kommissar Ludwig Lenz sollte der Nachfolger von Veigl werden, damit löste der Schauspieler Helmut Fischer Gustl Bayrhammer fließend ab. Veigls Abschied sahen sich am 20.4.81 knapp 13 Millionen Menschen an, mit 35 Prozent Marktanteil ein wirklich klasse Ergebnis für die ARD und den Produktionssender BR.

Auch zwei Fälle der Hamburger Kollegen Paul Stoever und Peter Brockmöller, gespielt von Manfred Krug und Charles Brauer, fielen zufälligerweise auf einen 20. April am Tag ihrer Erstsendung. Die erste Folge war „Tod im Elefantenhaus“, ein Beitrag des NDR, der am 20. April 1987 erstmals im Ersten gezeigt wurde. Das Skript basierte auf dem gleichnamigen Roman von Peter Weissflog, der diesen 1982 verfasste hatte. Der Hamburg-Tatort war außergewöhnlich stark besetzt mit Schauspielern, die damals in aller Munde waren: neben – natürlich – Manfred Krug waren dies Evelyn Hamann, Ben Becker, Hannelore Elsner und Raimund Harmstorf, die allesamt in Nebenrollen auftauchten. Dies mag unter anderem ein Anreiz für die Fernsehzuschauer gewesen sein, am 20.4.87 die ARD einzuschalten: mit knapp 15 Millionen Zuschauern war dieser Tatort sehr erfolgreich.

Der zweite Tatort aus dem Hause NDR, in dem Stoever und Brockmöller ein Kapitalverbrechen aufzudecken hatten, war „Blindekuh“. Der Fernsehkrimi lief am Sonntag, den 20. April 1992 erstmals im Ersten Programm der ARD. Mit einer Einschaltquote von 12,33 Millionen war auch dieser Fall des norddeutschen Tatort-Teams überaus ertragreich.

Der Tatort Hahnenkampf“, Episode Nummer 358, feierte seine TV-Premiere einige Jahre später, am 20.04.1997. Als ermittelnde Kommissare sind in diesem österreichischen Beitrag die weniger bekannten Inspektoren Paul Kant und Jakob Varanasi, gespielt von Wolfgang Hübsch und Johannes Nikolussi, zu sehen. Die zwei ORF-Ermittler traten in nur zwei Fällen im Jahr ’97 auf, danach wurden sie schon wieder in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Grund dafür mögen die mageren Quoten gewesen sein: Am Premierentag des 20. Aprils 1997 schalteten nur 5,89 Millionen Bundesbürger ein, um den Fahndern aus dem Nachbarland bei ihrer Arbeit zuzuschauen.

Und zu guter Letzt wurde die Folge „Müll“ mit Max Ballauf und Freddy Schenk im Jahr 2008 zum ersten Mal gesendet. Die TV-Premiere am 20.4.08 erreichte eine Zuschauerquote von 8,56 Millionen, was ein üblicher Erfolg für eine neue Folge mit dem beliebten Kölner Ermittler-Duo war. Die Darsteller Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär spielten wie stets die Protagonisten in dieser Produktion des WDR.


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