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Tatort am 20.03.2019


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Je nachdem, ob das aktuelle Jahr ein Schaltjahr ist oder nicht, fällt der kalendarische/astronomische Frühlingsanfang auf einen 20. März, gegebenenfalls auch auf einen Tag davor oder danach. In der Regel sind die Temperaturen auf der Nordhalbkugel jetzt schon zeitweise milder und die Sonne lässt sich am Tag für einige Stunden blicken. Die ersten regionalen Pflanzenarten beginnen zu blühen und durch die steigende Lichtintensität im Frühling fangen die Menschen an, sich euphorischer zu fühlen. Das allgemeine Wohlbefinden bessert sich stetig und die sogenannte „Winterdepression“, die bei einigen Menschen auftreten kann, weicht einer frohen Gemütslage. Der 20.03. ist also durchaus ein Tag im Kalender, der freudig begrüßt werden sollte!
 
Perfekt ist der 20. März für Krimifreunde außerdem immer dann, wenn der Tag auf einen Sonntag fällt und einer neuen Tatort-Folge im Fernsehen entgegengefiebert werden kann. Einer dieser Tatorte war die Episode mit der Nummer 592 und dem Titel „Schattenhochzeit“, ein Fall von Kommissar Klaus Borowski aus Kiel. Die TV-Premiere lief am 20.03.2005 in der ARD und brachte eine Quote von 8,52 Millionen Zuschauern. Das entsprach einem Marktanteil von gut 23 Prozent am Sonntagabend. Zuvor hatten die Dreharbeiten von Oktober bis November 2004 gedauert.

In diesem Krimi bekam es der norddeutsche Hauptkommissar gleich mit zwei Morden zu tun, die aufgeklärt werden mussten. Die Zuschauer am 20. März 2005 und auch jene der zahlreichen späteren Wiederholungen der Folge fragten sich, wer der erste Tote gewesen sein mochte, von dem die mit Blut besudelte junge Kubanerin Teresa zu Beginn der Tatort-Episode erzählte: verzweifelt versucht sie ihrem Geliebten Ulrich zu erklären, dass die Leiche plötzlich im gemeinsamen Liebesnest lag. Natürlich muss der Tote nun schnellstmöglich verschwinden, damit das Doppelleben des Ehemannes nicht auffliegt. Als im Verlauf der Handlung ausgerechnet der Mann von Teresa ebenfalls ermordet wird, befindet sich der ermittelnde Kommissar Borowski bereits in einem Netz aus Intrigen, Eifersucht und Rache. Wer hat hier wen erpresst, wer hat wen ermordet? Die Auflösung blieb am 20.3.05 bis zum Ende spannend.

Ebenfalls an einem 20.03. ermittelte die Hauptkommissarin Charlotte Lindholm aus Hannover erstmalig öffentlich in ihrem 18. Tatort-Fall „Mord in der ersten Liga“. Wie der Titel andeutet, handelt dieser NDR-Krimi von einem Mord im Milieu des Profifußballs. Das Drehbuch aus der Feder von Harald Göckeritz basiert auf dem Coming-out von Mittelfeldspieler Thomas Hitzlsperger im Jahr 2004, als der in einem Interview mit der „ZEIT“ erklärte, homosexuell zu sein. Er war damit der erste prominente Berufsfußballer, der sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekannte. Seine Offenheit wurde von Medien, Sportfunktionären und Politikern gelobt, dennoch blieb das Thema heikel.

Um den Tatort möglichst realitätsnah wirken zu lassen, wurden viele Szenen an Originalschauplätzen im Stadion gedreht. So wurde das Bundesliga-Spiel zwischen Hannover 96 und dem HSV am 20. November 2010 gefilmt und für die Folge verwendet. Die Einschaltquote am 20.3.2011 lag bei sehr guten 9,42 Millionen Zuschauern.


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