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Tatort am 20.02.2018


  • Tatort - Mauerpark

    Tatort - Mauerpark

    Di 20.02.2018 um 20:15 BR
    Ritter und Stark | Tatort Berlin | 2011
    Im Tatort Mauerpark wird auf einem Schrottplatz in Berlin die Leiche eines Rechtsanwaltes gefunden. Ermordet weil er sich für Schwerstkriminelle einsetzte?

  • Tatort - Verbrannt

    Tatort - Verbrannt

    Di 20.02.2018 um 22:00 NDR
    Falke und Lorenz | Tatort Hamburg | 2015
    Qualvoll verbrennt ein Afrikaner in seiner Zelle. Die Hamburger Kommissare Falke und Lorenz müssen im Tatort „Verbrannt“ in den eigenen Reihen ermitteln.


Der Februar neigt sich langsam dem Ende, doch vermutlich ist das Wetter noch immer kalt und ungemütlich. Was gäbe es da Schöneres, als es sich am Abend eines 20. Februars im warmen Wohnzimmer auf dem Sofa bequem zu machen, eine heiße Schokolade zu schlürfen und der TV-Premiere eines Tatorts entgegenzufiebern? Auf die Art lassen sich lange Winterabende doch gleich viel angenehmer – und spannender – verbringen.
 
Die Krimifreunde und Tatort-Fans durften sich am Abend des 20.02.2011 auf die Erstausstrahlung eines Krimis aus Leipzig freuen: Hauptkommissarin Eva Saalfeld, gespielt von Simone Thomalla, und Ex-Mann und Neu-Kollege Andreas Keppler, wie immer verkörpert von Martin Wuttke, beschäftigten sich im erstgesendeten Tatort am 20. Februar 2011 mit dem Fall „Rendezvous mit dem Tod“.

In der Tatort-Folge finden gleich mehrere Menschen den Tod, eine Frau liegt erstickt im Ehebett, ein Ehemann tot und gefesselt in seiner Badewanne. 9,27 Millionen Menschen schalteten am Premierenabend des 20.2.11 Das Erste ein, um dem Tatort-Team aus Leipzig bei der diffizilen Ermittlungsarbeit zuzuschauen. Mit 24,30 Prozent Marktanteil bei der Erstausstrahlung war dieser Tatort durchaus erfolgreich. Die Vorlage für diese Episode lieferten die Drehbuchautoren Clemens Schönborn und Meike Hauck, die beide zuvor noch keine Tatort-Erfahrungen gesammelt hatten und sich mit dem Skript zur Tatort-Folge Nummer 791 „Rendezvous mit dem Tod“ erstmals gemeinsam an das Krimi-Genre heranwagten.
 
Adieu, Saalfeld und Keppler
Erst waren Sie ein Paar, dann Eheleute, schließlich geschieden, später Kollegen und am Schluss wieder liiert – das Filmleben der beiden Tatort-Hauptfiguren Eva Saalfeld und Andreas Keppler aus Leipzig war die reinste Achterbahnfahrt. Ihr erster gemeinsamer Tatort-Einsatz „Todesstrafe“ im Jahr 2008 begann damit, dass Keppler gerade frisch in Leipzig angekommen war – und sogleich zum Tatort gerufen wurde. Die Folgezeit sollte nicht immer leicht für die geschiedenen Kollegen werden, und in vielen Episoden kam es zu Konflikten zwischen den gleichrangigen Kriminalhauptkommissaren.

Leider ging es in den insgesamt 21 Fällen zwischen 2008 und 2015 nicht immer spannend und rasant zu, und das Tatort-Publikum strafte die (Erst)Ausstrahlungen der Leipziger Folgen zunehmend mit Kritik am Schauspiel Thomallas, an den Logiklöchern in den Drehbuchvorlagen oder an der fehlenden Dramaturgie. Ein Quotenhit war der Leipzig-Tatort mit Saalfeld und Keppler am Ende nicht mehr; im Mai 2015 wurde der letzte Fall des Teams „Niedere Instinkte“ erstmals in der ARD gezeigt. Am Premierenabend wollten sich dann aber doch 10,06 Millionen Zuschauer von den beiden Kommissaren verabschieden. Die Kritiker würdigten den letzten Tatort-Einsatz von Eva Saalfeld und Andreas Keppler als einen gelungenen Abschied mit „mal mehr, mal weniger amüsanten Momenten“.


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