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Tatort am 19.02.2018


  • Tatort - Der hundertste Affe

    Tatort - Der hundertste Affe

    Mo 19.02.2018 um 22:45 RBB
    Lürsen und Stedefreund | Tatort Bremen | 2016
    Der Bremer Tatort „Der hundertste Affe“, in dem Inga Lürsen und Nils Stedefreund gefordert sind, ist ein Öko-Politthriller von Regisseur Florian Baxmeyer.


Welche Tatorte feierten an einem 19. Februar ihre TV-Premiere? Vielleicht haben Sie an einem 19.02. Geburtstag, sind ein großer Tatort-Fan und würden gerne eine Übersicht über die Erstausstrahlungen der Tatort-Folgen an genau diesem Tag haben – dann sind Sie hier richtig!
 
Die erste Folge, die an einem 19. Februar zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt wurde, war „Schmutzarbeit“. Die Hamburger Kommissare Paul Stoever und Peter Brockmöller, dargestellt von Manfred Krug und Charles Brauer, durften sich in diesem Fall mit der Drecksarbeit eines Auftragsmörders herumärgern. Am 19.2.1989 ging der siebte gemeinsame Einsatz des Tatort-Duos zum ersten Mal auf Sendung in der ARD.

Zu Beginn der Folge erreicht eine anonyme Anruferin den Ermittler Stoever in seinem Büro; sie warnt davor, dass ein Killer sein Unwesen in der Hansestadt Hamburg treibt. Der Kollege Brockmöller tut den Anruf als Spinnerei ab – und irrt sich dabei gewaltig. Die Folge mit der Nummer 216 fesselte mit ihrer Handlung 16,23 Millionen Zuschauer bei der Erstsendung am 19. Februar 1989 und erreichte damit einen Marktanteil von 57,80 Prozent. Ein klasse Ergebnis für Das Erste und den Produktionssender NDR.
 
Sechs Jahre später, am 19.2.1995, feierte ein Felber-Tatort seine Premiere im Ersten: „Eine mörderische Rolle“ lautete der Episodentitel der Folge 303. In dem Frankfurt-Tatort wird der pensionierte Ermittler von seinem aufgeregten Enkel auf einen Mord hingewiesen: er will gesehen haben, wie ein Mann nachts die Nachbarin umgebracht hat. Leo Felber glaubt dem Jungen kein Wort und führt die Geschichte auf die blühende Fantasie seines Enkels zurück. Als jedoch die Leiche der Frau entdeckt wird, nimmt die Handlung eine Wendung.

Die Erstausstrahlung der Tatort-Folge „Eine mörderische Rolle“ am 19.02.1995 in der ARD sahen 7,66 Millionen Zuschauer; der Marktanteil betrug damit 22,08 Prozent. Der Hessische Rundfunk produzierte diesen Krimi für das Fernsehen. Es blieb der erste und einzige Kriminalfall für den Tatort-Kommissar Felber a.D. alias Heinz Schubert.

Heinz „Ekel Alfred“ Schubert war Kommissar Felber
Heinz Schubert, 1925 in Berlin geboren und 1999 in Hamburg gestorben, war ein äußerst beliebter deutscher Schauspieler, Schauspiellehrer und Fotograf. Seine wohl bekannteste Rolle war die des „Ekels“ Alfred Tetzlaff in der Fernsehserie „Ein Herz und eine Seele“, die nach den Drehbüchern von Wolfgang Menge in den 1970er Jahren in zwei Staffeln produziert wurde. Darin verkörperte Schubert die Figur des rechtskonservativen deutschen Spießbürgers derart perfekt, dass er im Anschluss an die Serie Schwierigkeiten hatte, von der Rolle loszukommen und auch andere Angebote als Darsteller zu erhalten – das Publikum liebte sein „Ekel Alfred“ und sah in Heinz Schubert fortan stets nur ihn.

Schubert suchte sich daher bewusst Rollen aus, die mit Tetzlaff wenig gemein hatte, auch wenn die Auftragslage dadurch schlechter ausfiel. Der Darsteller wollte jedoch seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen. So spielte er beispielsweise in der ZDF-Serie „Kara Ben Nemsi Effendi“ den Hadschi Halef Omar in den Jahren 1973 bis 1975. Auch einen Privatdetektiv spielte er in einem ZDF-Mehrteiler. Da lag die Zusage für die Rolle eines Tatort-Kommissars nah: Heinz Schubert übernahm die Rolle von Leo Felber, einem bereits in Rente gegangenen Ermittler aus Frankfurt. Felber ging in Frührente, weil er den Tod eines Kleinkriminellen, den er in Notwehr erschießen musste, nicht verkraftet hatte. Als er im Zug seiner „privaten“ Untersuchungen im Mordfall das alte Kommissariat aufsucht um den leitenden Ermittler Klose zu treffen, merkt man anhand der Reaktionen des ehemaligen Kollegiums, wie beliebt „Zigarren-Leo“ zu Dienstzeiten gewesen sein muss.

Nach nur einem abgedrehten Fall für den HR war jedoch schon wieder Schluss, die Gründe hierfür sind nicht bekannt.


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