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Tatort am 18.02.2018


  • Tatort - Meta

    Tatort - Meta

    So 18.02.2018 um 20:15 ARD
    Rubin und Karow | Tatort Berlin | 2018
    Bekommt Hauptkommissar Karow Wahnvorstellungen? Der Fall „Meta“ verlangt alles von ihm und seiner Kollegin Nina Rubin im Berliner Tatort ab. Ein Mordfall weist nämlich unheimliche Parallelen zum Inhalt des Kinofilms „Meta“ auf, der gerade auf der Berlinale seine Weltpremiere feiert.


Raubmörder mussten auch in Deutschland bis zum 18. Februar des Jahres 1949 mit einer harten Bestrafung rechnen: bis dato wurden sie nämlich in besonders schweren Fällen zum Tode verurteilt! Am 18.02.1949 wurde zuletzt der 28-jährige Robert Schuh in Tübingen mit dem Fallbeil hingerichtet – eine heute nicht mehr nachvollziehbare Strafmaßnahme. Im Mai desselben Jahres wurde die Todesstrafe im damaligen Westdeutschland durch Inkrafttreten des Grundgesetzes endgültig abgeschafft.
 
Die Täter in den verschiedenen Tatort-Episoden mussten sich beim Erwischen um möglicherweise verhängte Todesurteile nicht sorgen, denn die erste Tatort-Folge wurde erst Anfang der 1970er Jahre produziert. Eine der Tatort, die an einem 18. Februar erstmals im deutschen Fernsehen gezeigt wurden, war „Tod einer Ärztin“, ein Frankfurter Krimi aus dem Jahr 1990. Kommissar Brinkmann, gespielt von Karl-Heinz von Hassel, ermittelte gleich in zwei Mordfällen und hatte dabei eine lange Liste von Verdächtigen abzuarbeiten. Natürlich löste Brinkmann den Fall „Tod einer Ärztin“ mal wieder mit Bravour, wie auch seine 17 anderen Tatort-Einsätze in den Jahren zwischen 1985 und 2001.

Die Erstsendung am 18.2.1990 erreichte 17,29 Millionen Zuschauer am Premierenabend, das entsprach einem sensationellen Marktanteil von 64,50 Prozent – damit war der Brinkmann-Tatort der wahrste Straßenfeger! Produziert wurde der Fernsehkrimi aus Frankfurt vom Hessischen Rundfunk, Heinz Schirk steuerte das Drehbuch bei und führte außerdem die Regie.

Ein weiterer Tatort, dessen Premiere an einem 18.02. man sich im Kalender dick anstreichen konnte, trägt den Titel „Schneefieber“. Es handelt sich dabei um Tatort-Episode Nummer 326 aus Ludwigshafen, in der die Hauptkommissarin Lena Odenthal, dargestellt wie immer von Ulrike Folkerts, noch alleine ermittelt. Sie muss einen Mann finden, der die Deutsche Bahn in Robin-Hood-Manier erpresst. Ihr Kollege Kommissar Mario Kopper, verkörpert von Andreas Hoppe, wurde erst zwei Folgen später in die Tatort-Reihe eingeführt.

Die TV-Premiere der Ludwigshafener Tatort-Folge „Schneefieber“ am 18. Februar 1996 sahen 8,09 Millionen Menschen. Mit 23,08 Prozent Marktanteil war das ein solides Ergebnis für die ARD, die die SWR-Produktion erstmals im Sonntagabendprogramm zeigte. Das Tatort-„Urgestein“ Peter Schulze hatte diesen Krimi in Szene gesetzt – er war es auch gewesen, der bereits die allererste Folge mit Ulrike Folkerts umgesetzt hatte. Der erste Fall von Lena Odenthal trägt den passenden Titel „Die Neue“ und ging 1989 zum ersten Mal auf Sendung.

Last but not least: „Der Tote vom Straßenrand“ beschäftige das Tatort-Team aus Saarbrücken, Franz Kappl und Stefan Deininger. Die Schauspieler Maximilian Brückner und Gregor Weber stellten die beiden Kommissare dar, die ihren insgesamt zweiten Fall untersuchen. Auch diese Folge wurde erstmals an einem 18.2. ausgestrahlt. Rolf Schübel hieß der Regisseur dieses am 18.02.2007 erstausgestrahlten TV-Krimis. Die Dreharbeiten dauerten vom 19. September bis 20. Oktober 2006 und fanden in Saarbrücken, Göttelborn und Umgebung statt. Mit 7,21 Millionen Tatort-Zuschauern am Premierenabend des 18. Februars 2007 war die Einschaltquote jedoch eher mau, zumindest im Vergleich zu anderen Tatort-Produktionen.


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