Sie sind hier: Tatort Kalender > September > 17.09

Tatort am 17.09.2018


Noch keine Daten zum 17.09.2018 vorhanden

ca. 2-3 Wochen vor dem Sendedatum werden die Tatort-Folgen durch die Redaktion eingepflegt. Bitte besuchen Sie dann diese Seite erneut oder tragen Sie sich in den Newsletter ein, um dauerhaft informiert zu bleiben.


Nur eine einzige Premiere ist an einem 17. September bisher gelaufen. Dabei handelte es sich um die Folge mit dem Titel „Der König kehrt zurück“. Dieser insgesamt 318. Tatort lief erstmals am 17.09.1995 im deutschen Fernsehen und wurde vom Norddeutschen Rundfunk produziert. Die Erstausstrahlung am 17. September 1995 wurde von 7,35 Millionen Zuschauern gesehen, was einem Marktanteil von 23,09 Prozent entsprach. Für Kriminalhauptkommissar Paul Stoever, gespielt von Manfred Krug, war dies bereits der 25. Fall, während sein Kollege Peter Brockmöller, dargestellt von Charles Brauer immerhin schon in seinem 22. Fall für den Tatort ermittelte. In weiteren Rollen sind Ralf Richter als Ulli Krueger und Gottfried John als Harry Mucher zu sehen.

In den Kritiken wurde vor allem die schauspielerische Leistung von Gottfried John erwähnt, der einen erkrankten Schurken vom Kiez spielte. Gottfried John (* 29.08.1942; † 01.09.2014) war ein bekannter deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher. Sein Markenzeichen war sein Gesicht, das durch seine gebrochene Nase unverwechselbar geworden war. Er wuchs in Heimen auf. Dort brach er sich auch schon als Kind die Nase. Anfang der 1960er nahm er in Berlin Schauspielunterricht und spielte danach am Schillertheater, an der Landesbühne Hannover, am Theater Krefeld und auch in Heidelberg. 1971 kam Gottfried John zum Film und war erstmals in einem kritischen Fernseh-Heimatfilm mit dem Titel „Jaider – der einsame Jäger“ zu sehen. In den folgenden Jahren kam es zu einer intensiven Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder. Besonders bemerkenswert ist Gottfried Johns Rolle als Reinhold Hoffmann in Fassbinders 14-teiliger Alfred-Döblin-Verfilmung „Berlin Alexanderplatz“.

Der internationale Durchbruch war für ihn aber 1995 der James-Bond-Film „Golden Eye“, in dem er General Ouromov spielte. Es folgten weitere wichtige Filme wie „Der Unhold“ zusammen mit John Malkovich unter der Regie von Volker Schlöndorff und „Lebenszeichen – Proof of Life“ gemeinsam mit Meg Ryan und Russell Crowe. Im Jahr 2000 erschien Gottfried Johns Autobiographie „Bekenntnisse eines Unerzogenen“ bei Econ, Berlin 2000, ISBN 978-3430151092 und im gleichen Jahr bekam er für seine Rolle als Julius Caesar im Film „Asterix und Obelix gegen Caesar“ als bester Nebendarsteller den Bayerischen Filmpreis verliehen. Positiv wurde auch seine Rolle als Jonathan Jeremiah Peachum in Bertholt Brechts „Dreigroschenoper“ im Berliner Admiralspalast aufgenommen. Diese Inszenierung von Klaus Maria Brandauer lief im August 2006. Unter seinen zahlreichen Preisen und Ehrungen sind auch die Auszeichnung Bester Euregio-Schauspieler 2004 und der DIVA-Award 2006 in der Kategorie European Award (Hall of Fame) zu finden. Gottfried John starb am 1. September 2014 im Alter von 72 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof seines letzten Wohnortes Utting am Ammersee.


November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
303112345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930123

Monatsübersicht