Sie sind hier: Tatort Kalender > September > 17.09

Tatort am 17.09.2017


  • Tatort - Zwei Leben

    Tatort - Zwei Leben

    So 17.09.2017 um 20:15 ARD
    Flückiger und Ritschard | Tatort Luzern | 2017
    Was zunächst als Suizid erscheint, entpuppt sich als Mord: Im Schweizer Tatort „Zwei Leben“ ermitteln Flückiger und Ritschard in einem rätselhaften Fall.

  • Tatort - Zielscheibe

    Tatort - Zielscheibe

    So 17.09.2017 um 22:50 SWR
    Palu | Tatort Saarbrücken | 2001
    Im Tatort „Zielscheibe“ wird Kommissar Palu mit der Skrupellosigkeit des Showgeschäfts und dem rücksichtslosen Kampf um Quoten konfrontiert.


Nur eine einzige Premiere ist an einem 17. September bisher gelaufen. Dabei handelte es sich um die Folge mit dem Titel „Der König kehrt zurück“. Dieser insgesamt 318. Tatort lief erstmals am 17.09.1995 im deutschen Fernsehen und wurde vom Norddeutschen Rundfunk produziert. Die Erstausstrahlung am 17. September 1995 wurde von 7,35 Millionen Zuschauern gesehen, was einem Marktanteil von 23,09 Prozent entsprach. Für Kriminalhauptkommissar Paul Stoever, gespielt von Manfred Krug, war dies bereits der 25. Fall, während sein Kollege Peter Brockmöller, dargestellt von Charles Brauer immerhin schon in seinem 22. Fall für den Tatort ermittelte. In weiteren Rollen sind Ralf Richter als Ulli Krueger und Gottfried John als Harry Mucher zu sehen.

In den Kritiken wurde vor allem die schauspielerische Leistung von Gottfried John erwähnt, der einen erkrankten Schurken vom Kiez spielte. Gottfried John (* 29.08.1942; † 01.09.2014) war ein bekannter deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher. Sein Markenzeichen war sein Gesicht, das durch seine gebrochene Nase unverwechselbar geworden war. Er wuchs in Heimen auf. Dort brach er sich auch schon als Kind die Nase. Anfang der 1960er nahm er in Berlin Schauspielunterricht und spielte danach am Schillertheater, an der Landesbühne Hannover, am Theater Krefeld und auch in Heidelberg. 1971 kam Gottfried John zum Film und war erstmals in einem kritischen Fernseh-Heimatfilm mit dem Titel „Jaider – der einsame Jäger“ zu sehen. In den folgenden Jahren kam es zu einer intensiven Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder. Besonders bemerkenswert ist Gottfried Johns Rolle als Reinhold Hoffmann in Fassbinders 14-teiliger Alfred-Döblin-Verfilmung „Berlin Alexanderplatz“.

Der internationale Durchbruch war für ihn aber 1995 der James-Bond-Film „Golden Eye“, in dem er General Ouromov spielte. Es folgten weitere wichtige Filme wie „Der Unhold“ zusammen mit John Malkovich unter der Regie von Volker Schlöndorff und „Lebenszeichen – Proof of Life“ gemeinsam mit Meg Ryan und Russell Crowe. Im Jahr 2000 erschien Gottfried Johns Autobiographie „Bekenntnisse eines Unerzogenen“ bei Econ, Berlin 2000, ISBN 978-3430151092 und im gleichen Jahr bekam er für seine Rolle als Julius Caesar im Film „Asterix und Obelix gegen Caesar“ als bester Nebendarsteller den Bayerischen Filmpreis verliehen. Positiv wurde auch seine Rolle als Jonathan Jeremiah Peachum in Bertholt Brechts „Dreigroschenoper“ im Berliner Admiralspalast aufgenommen. Diese Inszenierung von Klaus Maria Brandauer lief im August 2006. Unter seinen zahlreichen Preisen und Ehrungen sind auch die Auszeichnung Bester Euregio-Schauspieler 2004 und der DIVA-Award 2006 in der Kategorie European Award (Hall of Fame) zu finden. Gottfried John starb am 1. September 2014 im Alter von 72 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof seines letzten Wohnortes Utting am Ammersee.


September 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
28293031123
45678910
11121314151617
18192021222324
2526272829301

Monatsübersicht