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Tatort am 17.06.2019


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Nur ein einziger Tatort war bereits an einem 17. Juni als Premiere im deutschen Fernsehen zu sehen. Dabei handelt es sich allerdings um eine ganz besondere Folge, die am 17.06.2001 bei der Erstausstrahlung von 9,21 Millionen Zuschauern gesehen wurde und damit einen Marktanteil von 28,50 Prozent erreichte. In der Episode mit dem Titel „Kindstod“ müssen die Kölner Kommissare Max Ballauf, gespielt von Klaus J. Behrendt, und Freddy Schenk, dargestellt von Dietmar Bär, in ihrem 17. Tatort-Fall den Tod eines misshandelten Mädchens aufklären. Schon bald entwickelt sich dieser tragische Mordfall jedoch zu einer Ermittlung, die den beiden Kommissaren deutlich unter die Haut geht. Colonia Media produzierte diesen Tatort im Auftrag vom Westdeutschen Rundfunk. Die Dreharbeiten fanden vom 14. November bis zum 14. Dezember 2000 in Köln, Düsseldorf und Brühl statt.

Nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Kritiker waren von der Umsetzung und den schauspielerischen Leistungen beeindruckt und bewerteten diesen Tatort, der sich im Verlauf der Handlung zu einem Sozialkrimi entwickelt, überwiegend positiv. Anna Thalbach, die in dieser Folge in einer Nebenrolle als Gaby Bergmann zu sehen ist, bekommt den Deutschen Fernsehpreis 2001 in der Kategorie Beste Schauspielerin Nebenrolle verliehen. Die Produzentin Sonja Goslicki durfte sich über den Goldenen Gong 2001 freuen und Jörg Lemberg über eine Nominierung in der Kategorie Beste Musik beim Deutschen Fernsehpreis 2001.
 
Ballauf und Schenk gehören zu den fleißigsten Tatort-Ermittlern
Seit 1997 sind die beiden Kriminalhauptkommissare Max Ballauf und Alfred „Freddy“ Schenk für den Tatort in Köln tätig und erfreuen sich bei den Zuschauern großer Beliebtheit. Meist sind es rund drei Folgen, die der WDR pro Jahr produziert, was dieses Team mit inzwischen über 60 Episoden zu den meistbeschäftigten Kommissaren im Tatort macht. Bevor er nach Köln kam, war Kommissar Ballauf außerdem von 1992 bis 1994 bereits achtmal bei einem Düsseldorfer Tatort tätig gewesen. Dort war er als Assistent von Kommissar Flemming im Einsatz. Erfahrungen mit dem Tatort konnten beide Schauspieler bereits in Schimanski-Folgen sammeln. Dietmar Bär war 1984 in „Zweierlei Blut“ zu sehen, während Klaus J. Behrendt 1990 eine Rolle in „Schimanskis Waffe“ hatte. Zu den Besonderheiten des Kölner Tatortes zählen aber auch die Koproduktionen mit dem MDR, was dazu führte, dass bereits in vier Folgen die Kölner Kommissare zusammen mit den Leipziger Kollegen Ehrlicher und Kain beziehungsweise Saalfeld und Keppler ermittelt haben. Fast schon Tradition ist das Ende der Kölner Tatort-Folgen, das meist an einer Imbissbude am Rhein spielt. Um im Hintergrund den Kölner Dom zu sehen, wird für die Dreharbeiten in Köln-Deutz eigens zwischen der Deutzerbrücke und der Severinsbrücke eine Imbissbude aufgestellt.


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