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Tatort am 16.06.2018


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Erst am 16. Juni 2002 gab es die erste Premiere von einem neuen Tatort an diesem Datum. In der Folge „Schlaf, Kindlein, schlaf“ ermitteln die Kommissare Max Ballauf, gespielt von Klaus J. Behrendt, und Freddy Schenk, dargestellt von Dietmar Bär, ihren 20. Fall. Das schon bewährte und gut eingespielte Ermittler-Duo aus Köln bekommt es diesmal mit dem Mord an einem Au-Pair-Mädchen zu tun, was ihnen viele Rätsel aufgibt, die gar nicht so leicht zu lösen sind. Der WDR produzierte diesen 502. Tatort im Sommer 2001 vor Ort in Köln und in der Umgebung. Regie führte Peter Fratzscher, der seit 1997 regelmäßig als Regisseur für den Tatort tätig ist und bereits mit vielen Tatort-Kommissaren gedreht hat. Bei der Erstsendung am 16.06.2002 verfolgten rund acht Millionen Zuschauer die Aufklärung dieses spannenden Mordfalls. Was damals noch kaum einer ahnte: Die Kölner Kommissare Ballauf und Schenk sind immer noch für den Tatort tätig und zählen somit zu den fleißigsten und erfolgreichsten Ermittler-Teams, die diese Krimiserie zu bieten hat.

Elf Jahre später kam es dann zur nächsten TV-Premiere, die diesmal ein MDR-Tatort mit dem Titel „Die Wahrheit stirbt zuerst“ war. Am Sonntag, den 16. Juni 2013 konnten die Zuschauer erstmals verfolgen, wie die beiden Kriminalhauptkommissare Eva Saalfeld, dargestellt von Simone Thomalla, und Andreas Keppler, gespielt von Martin Wuttke, ihren 17. gemeinsamen Fall lösten. Der insgesamt 877. Tatort handelt von dem tragischen Tod eines kleinen Mädchens, den die Leipziger Ermittler aufklären müssen. In einer Gastrolle als Linda Groner ist die bekannte deutsche Schauspielerin Katja Riemann zu sehen. Regie führte bei den Dreharbeiten Miguel Alexandre, der auch am Drehbuch mitgearbeitet hatte. Ein Jahr vorher hatte er für das Leipziger Ermittler-Team bereits den Tatort „Todesbilder“ inszeniert und auch das Drehbuch geschrieben. Nach insgesamt 21 Folgen haben sich die beiden Kommissare aus Leipzig dann aus der Krimiserie verabschiedet.

Interessant zu wissen:
Aufmerksame Zuschauer und bestimmt alle Tatort-Fans werden bestimmt festgestellt haben, dass bei den Außenaufnahmen einige Szenen eher winterlich wirken, obwohl diese Folge im Sommer erstmals gesendet wurde. Die Ursache dafür liegt in den unterbrochenen Dreharbeiten. Ursprünglich war geplant, die Aufnahmen zu diesem Tatort im Herbst 2012 durchzuführen und auch abzuschließen. Allerdings konnten die Dreharbeiten nicht, wie geplant im November beendet werden, sondern mussten bereits im Oktober 2012 überraschend unterbrochen werden. Der Grund war ein Unfall, denn Martin Wuttke, der in den MDR-Tatorten Kommissar Andreas Keppler gespielt hat, hatte sich bei einer Theateraufführung das Wadenbein gebrochen. Daher konnten die Dreharbeiten erst im Februar 2013 wieder fortgesetzt werden, was auch die winterliche Atmosphäre mancher Aufnahmen erklärt.


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