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Tatort am 16.12.2019


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Um „Maria im Elend“ ging es bei der Tatort-Premiere am 16.12.1979. Damals ermittelte Hauptkommissar Veigl, gespielt von Gustl Bayrhammer in seinem 13. Fall für den Tatort. Der Bayerische Rundfunk produzierte die insgesamt 107. Folge, die bei der Erstausstrahlung am 16. Dezember 1979 in Deutschland einen Marktanteil von 55 Prozent erreichte.

Der 48. Fall der beiden Münchner Kommissare Ivo Batic, dargestellt von Miroslav Nemec, und Franz Leitmayr, gespielt von Udo Wachtveitl, trug den Titel „Kleine Herzen“ und wurde am 16.12.2007 erstmals gesendet. Bei dem Radiosprecher, der den „Hilferuf“ spricht, handelte es sich um Dominik Pöll von Bayern 3, ehemals Mr. NetRadio. Bei der Erstausstrahlung am 16. Dezember 2007 verfolgten in Deutschland 7,65 Millionen Zuschauer die Aufklärungsarbeit, was einem Marktanteil von 21,1 Prozent entsprach. Die Zuschauer und die Kritiker beeindruckte neben der packenden Handlung vor allem das Ensemble. Dazu zählten unter anderem die Schauspieler Janina Stopper als Anne Kempf, Max Mauff als Marc Sommer und Felix von Opel als Tim. Für ihre schauspielerische Leistung erhielt Janina Stopper 2008 den Nachwuchsförderpreis des Bayerischen Fernsehpreises sowie den New Faces Award und überzeugte mit ihrem Talent also nicht nur die Zuschauer. Außerdem konnte sich das gesamte Team über eine Nominierung für den 44. Adolf-Grimme-Preis 2008 freuen.
 
Um den zweiten Teil einer Doppelfolge handelte es sich bei der Premiere vom Tatort „Das goldene Band“, der am 16.12.2012 erstmals zu sehen war. Der erste Teil mit dem Titel „Wegwerfmädchen“ war eine Woche vorher am 9.12.2012 zu sehen gewesen. Kriminalhauptkommissarin Charlotte Lindholm, gespielt von Maria Furtwängler ermittelte am 16. Dezember 2012 weiter, um die Hintermänner zu überführen. Allerdings können die beiden Folgen auch getrennt voneinander angesehen werden, da die Handlungen in sich abschließen. Es gibt zu Beginn dieses Tatorts auch keine Zusammenfassung zu den Geschehnissen aus dem ersten Teil der Doppelfolge.

Die Dreharbeiten dauerten vom 30. März 2012 bis zum 11. Juni 2012. Zu den Drehorten zählte die Villa Herzfeld in Potsdam. Bei der Erstausstrahlung am 16. Dezember 2012 verfolgten 11,02 Millionen Menschen die Auflösung des Falls, was einem Marktanteil von 29,9 Prozent entsprach und damit die Einschaltquote vom ersten Teil knapp übertraf. Das behandelte Thema des Frauenhandels und der Prostitution wurde im Anschluss an den Tatort häufig und intensiv diskutiert. Den von der Zeitschrift Emma im Herbst 2013 initiierten Appell gegen Prostitution unterschrieb Maria Furtwängler als eine der Ersten. Wie auch schon beim ersten Teil der Doppelfolge schrieb der Autor Stefan Dähnert das Drehbuch. Stefan Dähnert arbeitet schon seit 1991 für den Tatort und hat unter anderem auch die Figur der Konstanzer Tatort-Kommissarin Klara Blum, dargestellt von Eva Mattes, entwickelt. Die Regisseurin Franziska Meletzky inszenierte auch diese zweite Folge.


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