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Tatort am 15.11.2018


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Am 15. November ist die Gelegenheit, an einen beliebten deutschen Schauspieler zu denken, der nicht nur für seine Rolle im Tatort bekannt geworden ist: Helmut Fischer wurde am 15.11.1926 geboren. Den Tatort-Fans wird er als Kommissar Ludwig Lenz in Erinnerung bleiben, der von 1972 bis 1987 für den Tatort im Einsatz war. Helmut Fischer starb am 14. Juni 1997.
 
Passend zum Geburtstag von Helmut Fischer, wurde am 15. November 1981 auch die erste Folge mit Kommissar Lenz als Hauptermittler ausgestrahlt. Seine Beförderung kam also pünktlich zum Geburtstag. Der Tatort trug den Titel „Im Fadenkreuz“ und wurde vom Bayerischen Rundfunk in der Zeit von Mai bis Juni 1981 in München und in der Umgebung gedreht. Die Tatort-Zuschauer kannten Helmut Fischer in der Rolle des Ludwig Lenz auch schon aus den vorherigen Folgen seit 1972, als er noch der Assistent von Hauptkommissar Veigl war, der von Gustl Bayrhammer gespielt wurde. Bei der Erstausstrahlung am 15.11.1981 schalteten in Deutschland 22,22 Millionen Zuschauer ein, was einem beachtlichen Marktanteil von 57,0 Prozent entsprach. Nach diesem gelungenen Auftakt ermittelte Helmut Fischer als Kommissar Lenz bis 1987 in insgesamt sieben Fällen für den Tatort.

Bereits der Titel ließ Schlimmes erahnen, denn die Folge, die am 15.11.2009 erstmals gesendet wurde, hatte den Titel „…es wird Trauer sein und Schmerz“. Der NDR produzierte den insgesamt 747. Tatort mit Hauptkommissarin Charlotte Lindholm vom LKA Hannover, die von Maria Furtwängler gespielt wurde und es diesmal mit einem Heckenschützen zu tun bekam. Mit dabei war auch in dieser Folge der Schauspieler Ingo Naujoks in der Rolle des Schriftstellers Martin Felser. Vor allem in Braunschweig und in der näheren Umgebung fanden die Dreharbeiten in der Zeit vom 3. März bis zum 2. April 2009 statt. Die Erstausstrahlung am 15. November 2009 wurde in Deutschland von insgesamt 9,13 Millionen Zuschauern verfolgt, was einem Marktanteil von 24,4 Prozent entsprach.

Der 15. Fall für Charlotte Lindholm wurde von der Drehbuchautorin Astrid Paprotta geschrieben. Sie legte in dem Drehbuch Wert auf die Geschichte hinter der eigentlichen Krimi-Handlung und setzte sich mit der Wahrnehmung in der heutigen Mediengesellschaft auseinander. Diese Thematik zeigt, wie aktuell die Inhalte der Tatort-Folgen sein können und auch wie viel Tiefgang sie mitbringen. Beim Publikum und bei den Kritikern kamen das Drehbuch und die Inszenierung überwiegend gut oder sogar sehr gut an. Die gelungene Mischung aus Spannung kombiniert mit Action und einer gut durchdachten Handlung gefiel den Zuschauern. Auch die Kritik an der heutigen Mediengesellschaft und dem Zeitalter des Internets wurde verstanden und positiv aufgenommen. Bei den schauspielerischen Leistungen wurde besonders Maria Furtwängler in der Hauptrolle der Ermittlerin Charlotte Lindholm wieder einmal lobend erwähnt.


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