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Tatort am 15.04.2019


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„Das namenlose Mädchen“ ist ein Tatort aus Hannover mit Kommissarin Lindholm, der am 15. April des Jahres 2007 zum ersten Mal dem Fernsehpublikum präsentiert wurde. Unter der Regie von Michael Gutmann und nach dem Drehbuch von Khyana el Bitar und Matthias Keilich fanden die Dreharbeiten im August bis September 2006 in Hannover und Osnabrück statt. Die Erstausstrahlung am 15.04.2007 erzielte eine Quote von gut sieben Millionen und damit einen Marktanteil von 21,3 Prozent.

In diesem TV-Krimi erfährt Hauptkommissarin Charlotte Lindholm, dass sie schwanger ist. Im zweiten Handlungsstrang entdeckt die Fahnderin vom LKA Hannover einen Zusammenhang zwischen den Morden an einer irischen Austauschstudentin und eines kleinen Jungen.
 
Kühl und ehrgeizig: Kommissarin Lindholm
In Lüneburg geboren, studierte Charlotte Lindholm in Göttingen Medizin. Sie heiratete früh mit 18 Jahren einen älteren Professor, doch die Ehe hielt nicht lange. Nach zwei Jahren reichte sie die Scheidung ein und entschloss sich, noch eine Karriere bei der Polizei anzufangen. In der Landespolizeischule Hannoversch-Münden absolvierte Charlotte ihre Ausbildung, danach wurde sie beim LKA in Hannover verbeamtet.

Im Innendienst fühlte sich die ehrgeizige Powerfrau allerdings nicht wohl. Schreibarbeit war nichts für Charlotte Lindholm. Ihre jetzige berufliche Situation im Außendienst mit einem häufigen Ortswechsel und der Kontaktaufnahme zu neuen Kollegen, das reizt die Ermittlerin – obwohl sie eher zurückgezogen lebt und als Einzelgängerin gilt. Tatsächlich löst die Kommissarin ihre Fälle am liebsten alleine. Privat hat sie nicht viele Freunde, denn die Fahnderin wirkt kühl und unnahbar auf ihre Umwelt. Ihre Gefühle behält sie lieber für sich.

Charlotte Lindholm reicht das Zusammenleben mit ihrem ehemaligen Kommilitonen Martin Felser. Charlottes Mutter findet, die beiden wären das ideale Paar, doch Charlotte ist nicht verliebt in Martin; er behauptet außerdem, homosexuell zu sein, obwohl er eine Affäre mit einer Polizeiassistentin hat. Das gemeinsame Wohnen ist schlichtweg angenehm und zweckmäßig, findet Lindholm. Sie liebt alte Liebhaberstücke und sammelt Radios, Uhren, Fotoapparate und vieles mehr. In Regalen und Schubladen hortet Charlotte ihre privaten Schätze, die ihr so sehr am Herzen liegen.

Die Tatort-Episode „Das namenlose Mädchen“ setzt an dem Moment ein, an dem Charlotte einen Schwangerschaftstest macht und dieser positiv ist. Sie war zuvor in Spanien auf einer Fortbildung gewesen, und hatte die Bekanntschaft eines attraktiven spanischen Kollegen gemacht. Eins führte zum anderen – und nun zum vaterlosen Kind. Nach der Hiobsbotschaft fängt Martin Charlotte wie immer auf, zieht aber bald aus der gemeinsamen Wohnung aus. Wie sehr Charlotte mit ihrer chaotischen Lebensweise auf Martins Strukturen angewiesen war, merkt sie, als sie Jahre später sogar vergisst, ihr Kind aus der Kita abzuholen.

Die Idee, der Figur der Charlotte Lindholm ein uneheliches Kind groß ziehen zu lassen, stammt von der Hauptdarstellerin Maria Furtwängler selbst. Sie wollte damit erreichen, dass Lindholm viele neue Momente in der Tatort-Reihe hat, in der sie ihre Gefühle zum Ausdruck bringen kann. Dem Kind gegenüber ist sie eine gefühlvolle, wenn auch unorganisierte Mutter. Seit dem Erzählstrang mit der Schwangerschaft und der Geburt wird Lindholms weibliche Seite stärker in der Krimireihe betont. Das Tatort-Publikum hat diese Veränderung gut aufgenommen.


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