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Tatort am 14.01.2020


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Der Winter ist noch lange nicht vorbei und auch Mitte Januar herrscht in den meisten Regionen oft noch winterliche Stimmung und unangenehmes Wetter. Wie gut, wenn es dann an einem Sonntagabend ein spannendes, aber auch unterhaltsames Fernsehprogramm gibt. Für viele steht da der Tatort ganz oben auf der Wunschliste und eine Erstausstrahlung ist selbstverständlich noch spannender als eine Wiederholung.

Bisher waren es immerhin schon zwei Episoden, die den 14. Januar als Premierentag hatten: dazu zählte auch der Tatort mit dem Titel „Die Kugel im Leib“, der am 14.01.1979 erstmals zu sehen war. Für die Produktion dieses insgesamt 95. Beitrags war der WDR zuständig gewesen. Für den Schauspieler Hansjörg Felmy war es sein 16. Einsatz für den Tatort in der Rolle des Kommissars Haferkamp. Neben seinem Assistenten Kreutzer, der von Willy Semmelrogge gespielt wurde, war auch der Schauspieler Klaus Löwitsch zu sehen. Die Dreharbeiten fanden diesmal nicht nur in der Senderegion des WDR statt, sondern auch in Venedig. Das war für die Tatort-Folgen eher ungewöhnlich, da Einsätze im Ausland meist vermieden werden, um die Lokalität der Episoden nicht zu verlieren. Die restlichen Szenen wurden überwiegend in Essen aufgenommen.

Für die Regie war Wolfgang Georg Friedrich Staudte zuständig gewesen, der als einer der wichtigsten deutschen Filmregisseure der Nachkriegszeit gilt. Außerdem war er auch als Synchronsprecher und Schauspieler tätig gewesen. Er starb 1984 bei Dreharbeiten, aber ist noch lange nicht in Vergessenheit geraten, denn ab der Berlinale 1990 vergeben die Internationalen Filmfestspiele Berlin alljährlich zu seinem Andenken den Wolfgang-Staudte-Preis, der an einen Film des Internationalen Forums des jungen Films verliehen wird. Außerdem wurde am 9. Oktober 2006 an seinem Geburtshaus in der Mainzer Straße 11 in Saarbrücken eine Gedenktafel enthüllt, die folgende Inschrift trägt: „Feigheit macht jede Staatsform zur Diktatur.“

Georg Feil schrieb das Drehbuch zu diesem Tatort. Der deutsche Filmproduzent und Autor war schon seit den frühen Anfangsjahren für den Tatort tätig gewesen. Als Produzent bei der Bavaria Film leitete Feil die Serienproduktion als Programmchef und 1994 gründete er in Köln die Tochtergesellschaft Colonia Media. Er verließ sie 2006 vor dem Hintergrund der Ereignisse um die Colonia Media während der Schleichwerbeaffäre der ARD.
 
Ein rätselhafter Todesfall führte den Düsseldorfer Kommissar Flemming, gespielt von Martin Lüttge, am 14.01.1996 in ein Kloster. Das Drehbuch zum Tatort „Heilig Blut“ schrieben Dorothee Schön und Susanne Schneider. Der routinierte Regisseur Hartmut Griesmayr inszenierte den Tatort, der am 14. Januar 1996 erstmals zu sehen war. Unterstützt wurde Kommissar Flemming wieder von Miriam Koch, die von Roswitha Schreiner dargestellt wurde. In der Rolle der Äbtissin war Maria Schell zu sehen.


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