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Tatort am 13.05.2019


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Viermal schon war der 13. Mai Premierentag für einen Tatort im Fernsehen. Dazu zählt auch die Folge mit dem Titel „Jagdrevier“, die bereits am 13.05.1973 Erstausstrahlung hatte. Regie führte bei diesem 29. Tatort Wolfgang Petersen, der später auch in Hollywood tätig war. Für Kommissar Finke ist es sein dritter Fall, den er im Auftrag des Tatorts zu lösen hat. Gedreht wurde diese Episode im Südwesten des Kreises Schleswig-Flensburg in dem Dorf Wohlde und der Umgebung. Wer genau hinschaut, der wird einen Ausschnitt eines anderen Tatorts in dieser Folge sehen, den sich Kommissar Finke und die Dorfbewohner in einem Gasthof anschauen. Es handelt sich dabei um den 18. Tatort mit dem Titel „Kressin und die Frau des Malers“.

Am 13.05.1990 fand die Erstausstrahlung des Tatorts „Medizinmänner“ statt. In diesem 230. Tatort begibt sich das schon bewährte Ermittler-Duo Horst Schimanski, gespielt von Götz George, und Christian Thanner, dargestellt von Eberhard Feik, in ihrem 23. Fall auf Verbrecherjagd. Gedreht wurde dieser Tatort sowohl in Duisburg als auch in den Münchner Bavaria Filmstudios Geiselgasteig und in Rotterdam sowie den Niederlanden. Der Drehbuchautor war wieder einmal Chiem van Houwenige, der auch den Ermittler Hans „Hänschen“ Scherpendeel im Tatort spielt. Teile der Handlung wurden auf einem Schiff gedreht. Aufmerksame Zuschauer werden erkennen, dass dabei zwei unterschiedliche Schiffe im Einsatz waren, da eines schwarz-rot und das andere weiß gestrichen ist. Grund dafür waren die hohen Mietkosten für ein geeignetes Schiff, was das Budget für die Dreharbeiten fast gesprengt hätte. Bemerkenswert ist auch die Filmmusik, die der Regisseur Peter Carpentier speziell für diesen Tatort von dem Künstler Jean-Jacques Lemêtre kreieren ließ. Der Gesang stammt von der Sängerin Azra, die ebenfalls den Titelsong „Only Love Can Help“ interpretierte.

Elf Jahre später hatte der Tatort „Gute Freunde“ am 13.05.2001 Premiere im Fernsehen. Die Ludwigshafener Kommissare Lena Odenthal, gespielt von Ulrike Folkerts, und Mario Kopper, dargestellt von Andreas Hoppe, müssen sich mit einer zerbrochenen Freundschaft und der unerwiderten Sehnsucht nach alten Zeiten auseinandersetzen. Regie führte bei diesem Tatort Martin Gies.

Der 13. Mai 2012 brachte nicht nur die Erstausstrahlung eines weiteren Tatorts, sondern auch noch eine andere Premiere. Die Folge mit dem Titel „Der Wald steht schwarz und schweiget“ wurde zusätzlich um ein Online-Spiel ergänzt, das unmittelbar nach der Erstausstrahlung am 13.05.2012 startete. 110.000 User nutzten dieses Angebot und 20.000 von ihnen spielten dieses Online-Spiel erfolgreich zu Ende und konnten den Täter überführen. Regisseur Ed Herzog schickte die Ermittler Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Mario Kopper (Andreas Hoppe) diesmal in den Wald, um ein Verbrechen aufzuklären. Gedreht wurde zum größten Teil im Naturpark Pfälzerwald und dort vor allem an der Burgruine Neuscharfeneck, an der Landauer Hütte und an der Felsgruppe Hochstein. Bei dem Titel dieses Tatorts handelt es sich um ein Zitat der vierten Zeile der ersten Strophe des Gedichts „Abendlied“ von Matthias Claudius, das um 1778 entstanden ist. Die Erstausstrahlung am 13.5.2012 erreichte mit 8,37 Millionen Zuschauern eine sehr gute Einschaltquote und damit einen Marktanteil von 24,6 Prozent.


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