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Tatort am 13.03.2019


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Ein Tatort, der am 13. März 2005 zum ersten Mal dem Fernsehpublikum vorgestellt wurde, war die Folge Nummer 591 „Todesbrücke“. Die TV-Premiere des Berliner Tatorts am 13.03.05 erzielte eine Einschaltquote von 10,42 Millionen und war damit überaus erfolgreich. Der Marktanteil am Premierenabend lag bei 27,80 Prozent für die ARD.

Das Delikt, das in diesem Fernsehkrimi aus Berlin thematisiert wird, wird leider allzu häufig Realität: Menschen, die Gegenstände von Autobahnbrücken werfen und damit tödliche Unfälle verursachen. Auch die ermittelnden Kommissare Till Ritter und Felix Stark, gespielt von Dominic Raacke und Boris Aljinovic, sitzt der Schreck noch in den Knochen, als sie beinahe von solch einem Gegenstand auf der Autobahn getroffen werden. Dank seiner schnellen Reaktion kann Stark den Wagen noch unter Kontrolle bringen und einen Unfall verhindern. Das todbringende Geschoss zerplatzt auf der Windschutzscheibe des Autos – bloß eine Wasserbombe! Waren sich die drei flüchtenden Jugendlichen bewusst, welchen Schaden sie hätten anrichten können? Ritter und Stark begeben sich auf die Suche nach den Tätern.
 
Gestatten, Ritter und Stark aus Berlin
Die Berliner Hauptkommissare Till Ritter und Felix Stark, seit ihrem ersten Tatort-Einsatz „Berliner Bärchen“ im Jahr 2001 von Dominic Raacke und Boris Aljinovic gespielt, waren ein echtes Dream-Team. Mit seinem früheren Kollegen Robert Hellmann, dargestellt von Stefan Jürgens, kam Ritter auch gut zurecht, aber mit Stark läuft die Ermittlungsarbeit mindestens ebenso reibungslos – auch wenn der Anfang etwas holprig vonstatten ging. „Zwergnase“ und „Backpfeifengesicht“ nannte Till seinen neuen Kollegen Stark zu Beginn. Doch die Neckereien legten sich bald und beide lernten einander zu schätzen.

Kommissar Ritter übernahm im Tatort von Anfang an die Rolle des Großstadtcowboys. Er rauchte, trank und vermied sportliche Aktivitäten. Ein echtes Raubein eben, das aber dennoch körperlich fit war und so manchen flüchtigen Kriminellen einholen konnte. Ritter bevorzugte legere, lässige Kleidung, die ihn jünger wirken ließ. Sein Erfolg bei Frauen war nicht von der Hand zu weisen; seine Art kam beim weiblichen Geschlecht gut an. Dem ein oder anderen Flirt, auch während der Ermittlungsarbeit, war Till Ritter nicht abgeneigt. Zu einer festen Beziehung konnte sich der freiheitsliebende Ermittler aber nie entschließen. Die Stadt Berlin kannte der Kommissar wie seine Westentasche und man hätte meinen können, er hätte jede Kneipe der Großstadt von innen gesehen.

Sein Kollege Felix Stark, ebenfalls gebürtiger Berliner, hatte ursprünglich Kunst studiert, brach das Studium aber nach vier Semestern ab und schlug eine Karriere bei der Polizei ein. Das tat er aus rationalen Gründen: Stark wollte finanziell abgesichert sein und seine Familie durchbringen können. Leider hielt die Ehe mit Louisa nicht; sie verließ ihn. Seinen Sohn Sebastian zog der beschäftigte Ermittler seitdem alleine groß, seine Mutter half ihm dabei. Anders als Ritter war Felix Stark einfühlsam und ruhig, der Kommissar arbeitete mit seinem Verstand. Oft machte er sich Sorgen und geriet ins Grübeln, dann musste ihn Till Ritter mit seiner lockeren, unbekümmerten Art wieder aufheitern. Die beiden ergänzten sich hervorragend.

Ihr letzter gemeinsamer Tatort-Einsatz war erstmals im Februar 2014 zu sehen: „Großer schwarzer Vogel“ hieß die Folge, in der der Schauspieler Dominic Raacke ein letztes Mal Ritter spielte. Sein Kollege Boris Aljinovic absolvierte noch einen Solo-Auftritt im November desgleichen Jahres. Mit dem Tatort „Vielleicht“ nahm aber auch er endgültig Abschied von der Krimireihe.


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