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Tatort am 12.06.2018


  • Tatort - Grenzfall

    Tatort - Grenzfall

    Di 12.06.2018 um 20:15 BR
    Eisner und Fellner | Tatort Wien | 2015
    Ein „Grenzfall“ für die Tatort-Ermittler aus Wien: die Spuren führen Moritz Eisner und Bibi Fellner bis in das Österreich der 1960er Jahre zurück.

  • Tatort - Das Muli

    Tatort - Das Muli

    Di 12.06.2018 um 22:00 NDR
    Rubin und Karow | Tatort Berlin | 2015
    „Das Muli“ lautet der Titel des ersten Tatort-Falls der neuen Berliner Kommissare Nina Rubin und Robert Karow, der sich um obdachlose Jugendliche dreht.


Erst am 12. Juni 2005 gab es eine TV-Premiere eines Tatorts. Die Episode mit dem Titel „Tiefer Fall“ war der 601. Tatort und wurde vom MDR produziert. Der Regisseur Thomas Freundner inszenierte den 17. Fall der Ermittler Bruno Ehrlicher, gespielt von Peter Sodann, und Kain, dargestellt von Bernd Michael Lade, an Originalschauplätzen in Leipzig und Trebsen. Die Erstsendung am 12.06.2005 wurde von 7,80 Millionen Zuschauern gesehen und brachte einen Marktanteil von 22,60 Prozent.
 
Das erste ostdeutsche Tatort-Duo
Mit dem Fall der Mauer kam auch der Tatort in die ehemalige DDR. Bei den ersten ostdeutschen Ermittlern handelte es sich um das Team Bruno Ehrlicher, der von Peter Sodann dargestellt wurde, und Kain, gespielt von Bernd Michael Lade. Die ersten beiden Folgen dieses Duos wurden noch vom Deutschen Fernsehfunk produziert, während dann die Produktion vom Mitteldeutschen Rundfunk übernommen wurde. Starthilfe gab es in den ersten beiden Episoden vom bayerischen Kollegen Veigl, gespielt von Gustl Bayrhammer, der als Dienststellenleiter eingesetzt wurde.

Das Team Ehrlicher und Kain wurde aber schnell selbständig und ermittelte von 1992 bis 2007 in insgesamt 45 Folgen erfolgreich für den Tatort. Die ersten 21 Fälle wurden von ihnen in Dresden bearbeitet, bis sie dann ab 2000 nach Leipzig wechselten. Als Besonderheit gelten die Kooperationen des MDR mit dem WDR, die in zwei Folgen zu gemeinschaftlichen Ermittlungen der Leipziger Kommissare mit den Kölner Kollegen Ballauf, gespielt von Klaus J. Behrendt, und Schenk, dargestellt von Dietmar Bär, führte. Dies war 2000 in der Folge „Quartett in Leipzig“ der Fall sowie 2002 in der Episode „Rückspiel“.

Bis zuletzt gibt es keine klare Aussage der ARD zum Vornamen des Ermittlers Kain. In der Folge mit dem Titel „Bauernopfer“ wurde er mal „Franky“ genannt, während auf einer Informationsseite der ARD der Name Klaus zu lesen war. Einen anderen Hinweis bekamen die Zuschauer in der Folge „Waidmanns Heil“, in der Ehrlicher behauptet, dass der Vorname sich auf den Nachnamen Kain reimen würde. In der Abschiedsfolge „Die Falle“ ist schließlich das Türschild des Büros zu sehen, das mit „M. Kain“ beschriftet ist. Das Rätselraten darf also weitergehen.

In einer Umfrage, die 2008 veröffentlicht wurde und bei den Zuschauern die beliebtesten Ermittler herausfinden sollte, waren Ehrlicher und Kain im Osten die Sieger, während der Westen sich für Schimanski und Thanner entschieden hatte.
 
Keine Wiederholungen in 2008
Im Jahr 2008 wurden keine Tatort-Folgen mit Ehrlicher und Kain wiederholt. Der Grund dafür war die Kandidatur von Peter Sodann, der auch Träger des Bundesverdienstkreuzes ist, zum Bundespräsidenten. Um die Wahl nicht zu beeinflussen, entschieden sich die ARD-Anstalten, keine Wiederholungen zu senden.


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