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Tatort am 09.10.2017


  • Tatort - Das Muli

    Tatort - Das Muli

    Mo 09.10.2017 um 22:15 RBB
    Rubin und Karow | Tatort Berlin | 2015
    „Das Muli“ lautet der Titel des ersten Tatort-Falls der neuen Berliner Kommissare Nina Rubin und Robert Karow, der sich um obdachlose Jugendliche dreht.


In der deutsch-deutschen Geschichte steht der 9. Oktober 1989 für den Tag, der die Wende einleitete. Damals fand in Leipzig die erste große Montagsdemonstration statt, die überraschend nicht durch bewaffnete Gegenmaßnahmen aufgelöst wurde.

Zur Zeit der ersten Tatort-Premiere an einem 9.10. war von dieser Entwicklung noch nichts zu spüren. Am 9. Oktober 1977 wurde die Folge mit dem Titel „Feuerzauber“ erstmals gesendet, allerdings musste das Publikum dabei auch von Kommissar Schmidt Abschied nehmen, denn dies war sein dritter und letzter Fall für den Tatort. Der Sender Freies Berlin produzierte diese Episode, die bei der Erstausstrahlung am 09.10.1977 einen Marktanteil von 58,00 Prozent erreichen konnte. Kommissar Schmidt, dargestellt von Martin Hirthe, musste sich in seinem letzten Einsatz mit einer Brandstiftung mit Todesfolge beschäftigen. In einer Gastrolle ist der bekannte Schauspieler Günter Pfitzmann zu sehen. Die Dreharbeiten fanden in der Zeit vom 7. Mai bis zum 30. Juni 1977 in West-Berlin, Hamburg, Hannover, Hanau sowie in Traben-Traben statt.

Der siebte gemeinsame Fall für die Frankfurter Ermittler Fritz Dellwo, gespielt von Jörg Schüttauf, und Charlotte Sänger, dargestellt von Andrea Sawatzki, war am 9. Oktober 2005 erstmals im deutschen Fernsehen zu sehen. Die Episode trug den Titel „Leerstand“ und wurde vom Hessischen Rundfunk produziert. Die Dreharbeiten fanden in Frankfurt und der Umgebung statt. Bei der Erstausstrahlung am 09.10.2005 schalteten in Deutschland insgesamt 7,2 Millionen Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 20,1 Prozent entsprach. Die Kommissare mussten sich in der insgesamt 609. Folge mit einem uneinsichtigen Entführer und Mörder auseinandersetzen, der am Ende der Folge Selbstmord begeht. Zuschauer und Kritiker äußerten sich überwiegend positiv zu diesem spannenden Tatort, der komplex und fesselnd ist. Vor allem die erzeugte psychische Atmosphäre wurde häufig lobend erwähnt.

Nach Stuttgart führt uns die nächste Premiere an einem 09.10., die sechs Jahre später, am 9. Oktober 2011 stattfand. Der neunte Einsatz für die Ermittler Thorsten Lannert, gespielt von Richy Müller, und Sebastian Bootz, dargestellt von Felix Klare, trug den Titel „Das erste Opfer“. Die Erstausstrahlung am 09.10.2011 sahen in Deutschland insgesamt 9,66 Millionen Zuschauer, was einem beachtlichen Marktanteil von 26,8 Prozent entsprach. Diese gute Einschaltquote machte diese Episode zur bislang erfolgreichsten Folge mit den Stuttgarter Kommissaren Lannert und Bootz. Produziert wurde der Tatort vom Südwestrundfunk in Zusammenarbeit mit Maran Film. Gedreht wurde in der Zeit vom 22. Februar 2011 bis zum 25. März 2011. Außer in Stuttgart fanden die Dreharbeiten noch in Baden-Baden, Karlsruhe sowie in Freiberg am Neckar statt. Der Regisseur Nicolai Rohde inszenierte diesen recht brutalen Tatort nach einem Drehbuch der Autoren Stephan Brüggenthies, Leo P. Ard und Birgit Grosz. In den Kritiken zeigte sich, dass der Tatort die Zuschauer stark polarisierte. Während manche ihn sehr spannend und gelungen empfanden, bemängelten andere gerade die fehlende Spannung und die langweiligen Dialoge. Auch die mitunter sehr gewalttätigen Szenen und die stark schockierenden Elemente kamen nicht bei jedem Zuschauer gut an und sorgten für sehr durchwachsene Kritiken.


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