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Tatort am 07.01.2019


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Bei der Premiere am 07.01.1973 handelte es sich um einen ganz besonderen Tatort:
Die Episode „Tote Taube in der Beethovenstraße“ wurde vom Amerikaner Samuel Fuller inszeniert, der auch das Drehbuch geschrieben hatte und vor allem für Action und Thriller bekannt war. In den USA lief dieser Tatort 1974 sogar in den Kinos. Als Ermittler war Sieghardt Rupp in der Rolle von Zollfahnder Kressin am 7. Januar 1973 tätig gewesen. Allerdings hatte er nur einen kurzen Auftritt zu Beginn, denn die eigentlichen Ermittlungen übernahm Privatdetektiv Sandy, der vom amerikanischen Schauspieler Glenn Corbett dargestellt wurde. In der weiblichen Hauptrolle war die Ehefrau des Regisseurs, Christa Lang, zu sehen.

Die Erstausstrahlung irritierte das deutsche Publikum eher und traf daher hauptsächlich auf Unverständnis. Inzwischen wird dieser Tatort jedoch als formales Experiment mit historischer Bedeutung in der Geschichte des Tatorts gesehen. Das Drehbuch von Samuel Fuller beinhaltete auch persönliche Erfahrungen, die er 1945 als Soldat im Zweiten Weltkrieg in Deutschland gemacht hatte. Die Karnevalsszene sollte ursprünglich im offiziellen großen Rosenmontagszug in Köln gedreht werden. Allerdings verlangten die Zugorganisatoren dafür 10.000 DM, was das Budget der Produzenten übertraf. Daher stellte die Karnevalsgesellschaft „Kuniberts Ritter“ einen Zug nach und verlangte dafür nur eine Spende von 5.000 DM für die Aktion Sorgenkind.

Bis auf den Text von Sieghardt Rupp wurde der Film komplett auf Englisch gedreht und dann nachträglich auf Deutsch synchronisiert. Für die Musik war die avantgardistische Kölner Band Can zuständig gewesen, die im Abspann als „The Can“ erwähnt wurde. Unter den Drehorten waren die Bonner Weststadt mit der im Titel erwähnten Beethovenstraße, aber auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Region Köln und Bonn. Dazu gehörte der Bahnhof Rolandseck, der Kölner Dom und die Hohe Straße, das Kurfürstliche Schloss, was das Hauptgebäude der Universität Bonn ist, der Bonner Hauptbahnhof, das Beethoven-Haus, der Petersberg sowie der Drachenfels im Siebengebirge und der Hofgarten in Bonn.

Bei der Erstausstrahlung am 7. Januar 1973 wurde eine Einschaltquote von 59 Prozent erreicht. Die Reaktionen des Publikums waren jedoch größtenteils negativ. Während der Erstsendung sollen sich sogar Zuschauer telefonisch beim Sender gemeldet haben, um sich über die schwer zu verfolgende Handlung zu beschweren. Wer eine der zahlreichen Wiederholungen verpasst hat, der kann sich den Film in einer überarbeiteten Fassung auch auf DVD anschauen, die am 18. November 2010 veröffentlicht wurde.
 
Die Folge „Tod vor Scharhörn“, die am 07.01.2001 erstmals lief, bedeutete auch den Abschied von den Kriminalhauptkommissaren Paul Stoever, gespielt von Manfred Krug, und Peter Brockmöller, dargestellt von Charles Brauer. Auch in der letzten Folge durfte natürlich die Gesangseinlage der Kommissare nicht fehlen. Diesmal trugen sie den Titel „Bye Bye Blackbird“ vor. Gastrollen hatten Ivan Desny sowie der Tatort-Regisseur Jürgen Roland. Bei der Erstausstrahlung am 7. Januar 2001 wollten 9,5 Millionen Zuschauer den letzten Fall von Stoever und Brockmöller verfolgen. Dies brachte dem Tatort einen Marktanteil von 25,06 Prozent.

Um „Bienzle und die große Liebe“ ging es am 07.01.2007 in der insgesamt 652. Episode, die vom SWR mit der Maran Film GmbH produziert wurde. Der Stuttgarter Kommissar Ernst Bienzle wurde wieder von Dietz Werner Steck gespielt. Gedreht wurde der Tatort in Stuttgart, Baden-Baden und in der Umgebung. Eine Gastrolle hatte der Journalist Peter Voß. Der Bienzle-Erfinder Felix Huby verfasste mit Unterstützung von Birgit Maiwald das Drehbuch, das der Regisseur Hartmut Griesmayr inszenierte. Die Erstausstrahlung am 7. Januar 2007 verfolgten 7,59 Millionen Zuschauer, was einen Marktanteil von 20,1 Prozent entsprach.


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