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Tatort am 04.08.2019


  • Tatort - Gott ist auch nur ein Mensch

    Tatort - Gott ist auch nur ein Mensch

    So 04.08.2019 um 20:15 ARD
    Thiel und Boerne | Tatort Münster | 2017
    Prof. Boerne und Frank Thiel tauchen im Tatort „Gott ist auch nur ein Mensch“ vor den Skulptur-Tagen in Münster in die Kunstwelt ab – und treffen auf G.O.D.


Am 4. August kamen die Fans von Kommissar Stoever bisher schon voll auf ihre Kosten. Gleich zwei Tatort-Folgen mit diesem Ermittler hatten schon an diesem Datum ihre Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen. Die Episode mit dem Titel „Zeitzünder“ war am 04.08.1990 erstmals zu sehen. Produziert wurde diese insgesamt 233. Folge vom Norddeutschen Rundfunk, die bei den Zuschauern und Kritikern sehr gut ankam. In seinem insgesamt 13. Fall für den Tatort wurde Kriminalhauptkommissar Paul Stoever, dargestellt von Manfred Krug, auch diesmal wieder von seinem Kollegen Peter Brockmöller, gespielt von Charles Brauer, unterstützt. Für Brockmöller war es inzwischen der zehnte Einsatz für den Tatort. In der Rolle des Karl Wollek ist der bekannte Schauspieler Diether Krebs zu sehen. Der Titelsong zu diesem Tatort wurde von Keith Merman gesungen.

Die Fans von Stoever und Brockmöller mussten nicht lange warten, denn nur ein Jahr später am 04.08.1991 kam es schon zur nächsten TV-Premiere und auch diesmal waren die beiden Kommissare wieder im Einsatz. Der insgesamt 246. Tatort mit dem Titel „Tod eines Mädchens“ war am 4. August 1991 erstmals im deutschen Fernsehen zu sehen. Neben den bereits bekannten und beliebten Hauptdarstellern Manfred Krug als Paul Stoever und Charles Brauer als Peter Brockmöller waren diesmal auch Helmut Zierl in der Rolle des Thomas Bading und Monica Bleibtreu als Eva Jahn zu sehen. Für Stoever war dies inzwischen der 15. Fall für den Tatort und für seinen Kollegen Brockmöller bereits der zwölfte Einsatz. Die Kritiker und Zuschauer waren sich einig und von diesem Krimi begeistert. Sie lobten neben den schauspielerischen Leistungen auch besonders die Spannung sowie das bewegende Finale dieser Folge.

Produziert wurde diese erfolgreiche Episode wieder vom Norddeutschen Rundfunk, jedoch diesmal unter der Regie von Jürgen Roland, der schon häufig für den Tatort gearbeitet hatte, aber diesmal den ersten Fall für dieses Ermittler-Team inszenierte. Die Premiere schien gelungen zu sein, denn in den folgenden Jahren betreute er noch drei weitere Fälle für dieses Duo. Den deutschen Krimi-Serien ist Jürgen Roland schon lange treu. Von 1958 bis 1968 führte er bereits die Regie bei der Erfolgsserie „Stahlnetz“, was ihm auch den Spitznamen „Mr. Stahlnetz“ einbrachte. Es folgte die Betreuung der Serie „Dem Täter auf der Spur“, die er von 1967 bis 1973 inszenierte. In der Zeit von 1976 bis 1997 war er regelmäßig für den Tatort tätig und führte dort für verschiedene Kommissare und Ermittler-Teams die Regie. Außerdem arbeitete Jürgen Roland noch 1986 bis 2002 für die Serie „Großstadtrevier“. Diese Aufzählung gibt einen Hinweis darauf, was die deutschen Krimi-Serien dem engagierten Regisseur Jürgen Roland zu verdanken haben.


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