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Tatort am 11.07.2017


  • Tatort - Manila

    Tatort - Manila

    Di 11.07.2017 um 22:10 WDR
    Ballauf und Schenk | Tatort Köln | 1998
    Im Kölner Tatort "Manila" werden die Komissare Ballauf und Schenk durch das Schicksal eines jungen Philipo auf einen Fall von Kinderhandel aufmerksam.


Schon früh gab es eine Tatort-Erstsendung an diesem Datum. Die Folge mit dem Titel „Exklusiv!“ wurde am 11. Juli 1971 erstmals ausgestrahlt. Genaugenommen war dies jedoch gar keine TV-Premiere, denn dieser Krimi wurde bereits am 26. Oktober 1969 gesendet. Damals allerdings nicht als Tatort. Die Umwidmung als Tatort-Folge geschah erst 1971, als diese Episode zum neunten Tatort in der Geschichte dieser Krimiserie wurde. Die Vorlage für diesen Krimi war der Roman „Ich verkaufe mich exklusiv“, den der Autor Friedhelm Werremeier im Jahr 1968 veröffentlicht hatte. Die Zuschauer sahen in diesem Tatort erstmals den Schauspieler Walter Richter in der Rolle des Kommissars Paul Trimmel aus Hamburg. Weitere bekannte Schauspieler, die in dieser Episode mitspielten, sind Heinz Bennent als Edmund Frank und Heinz Schubert als Dr. Gottschling.

Erst 1993 kam es zu der nächsten Premiere im deutschen Fernsehen. Die Folge mit dem Titel „Gefährliche Freundschaft“ war am 11. Juli 1993 erstmals zu sehen und begleitete den Düsseldorfer Hauptkommissar Bernd Flemming, dargestellt von Martin Lüttge, bei seinem fünften Fall für den Tatort. Unterstützt wurde er von Hauptmeister Max Ballauf, gespielt von Klaus J. Behrendt, der später in Köln Tatort-Kommissar wurde. Produziert wurde dieser insgesamt 277. Tatort vom Westdeutschen Rundfunk und Bavaria Film. Die Dreharbeiten fanden in den Bavaria Filmstudios in Geiselgasteig sowie in Grünwald statt. Die Erstausstrahlung am 11.07.1993 wurde in Deutschland von 34,40 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte damit einen Marktanteil von 10,51 Prozent. Die Kritiken hielten diesen Tatort jedoch häufig für überkonstruiert und unglaubwürdig.

Der Mord an einem Wilderer beschäftigte den österreichischen Major Moritz Eisner, dargestellt von Harald Krassnitzer, in der Folge mit dem Titel „Elvis lebt!“. Sein achter Fall für den Tatort wurde am 11. Juli 2002 erstmals gesendet und erreichte mit 4,47 Millionen Zuschauern einen Marktanteil von 17,60 Prozent. Als Vorlage für die Handlung diente der wahre Fall des 1982 erschossenen Osttiroler Wilderers Pius Walder, der damals für großes Aufsehen gesorgt hat.

Mit „Odins Rache“ mussten sich am 11.07.2004 die Ermittler Max Ballauf, gespielt von Klaus J. Behrendt, und Freddy Schenk, dargestellt von Dietmar Bär, beschäftigen. Der 28. Fall dieses inzwischen eingespielten Teams wurde von Colonia Media im Auftrag vom Westdeutschen Rundfunk produziert. Die Dreharbeiten fanden vom 11. März 2003 bis 10. April 2003 in Köln und der Umgebung statt. Der Autor Hannes Stöhr recherchierte im Vorfeld intensiv bei einer Aussteigerorganisation für Neonazis, um das Drehbuch möglichst authentisch zu gestalten. 8,88 Millionen Zuschauer verfolgten die Erstausstrahlung und brachten damit einen Marktanteil von 27,3 Prozent. Die Kritiken waren überwiegend positiv und empfanden diese Folge als sehr sehenswert, was auch die Nominierung dieses Tatorts für den deutschen und europäischen Civis Fernsehpreis 2004 bestätigt.


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