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Tatort am 01.07.2017


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Die 101. Tatort-Folge war am 1. Juli 1979 erstmals im deutschen Fernsehen zu sehen. Sie trägt den Titel „Freund Gregor“ und zeigt den ersten Fall des MAD-Offiziers Delius, der von Horst Bollmann gespielt wurde. In der Rolle des Gregor ist der Schauspieler Klausjürgen Wussow zu sehen, der später vor allem als Dr. Brinkmann in der Serie „Die Schwarzwaldklinik“ bekannt wurde. Der NDR produzierte diesen Tatort und wurde bei den Dreharbeiten von der damaligen Bundesluftwaffe unterstützt. Daher sind Einheiten des Jagdfluggeschwaders 71 Richthofen auf dem Flugfeld bei Wittmund zu sehen. Regie führte Jürgen Roland, der von 1976 bis 1997 für den Tatort tätig war.
 
Jürgen Roland und der Krimi
Der deutsche Regisseur und Schauspieler Jürgen Roland, hat sich vor allem im Bereich des Krimis sowohl im Fernsehen als auch im Kino einen großen Namen gemacht. Bereits 1953 entwickelte er die Fernsehserie „Der Polizeibericht meldet…“, in der aktuelle Kriminalfälle aufbereitet gezeigt wurden. Auch bei der Straßenfeger-Serie „Stahlnetz“ war er von 1958 bis 1968 als Regisseur tätig und prägte diese semidokumentarische Krimiserie nachhaltig. In der beliebten Krimi-Rate-Serie „Dem Täter auf der Spur“ war er von 1967 bis 1973 sowohl als Regisseur als auch als Moderator tätig. In Edgar-Wallace-Kinofilmen führte Jürgen Roland, der korrekt Jürgen Roland Schellack hieß, ebenfalls Regie. Von 1976 bis 1997 war er vor allem für den Tatort tätig. Allerdings entwickelte er in der Zeit auch die Serie „Großstadtrevier“, die 1986 startete und immer noch auf Sendung ist. Seine Erfahrungen als Polizeireporter halfen Jürgen Roland nach eigener Aussage bei der Konzeption dieser Serie. Für sein Engagement wurde ihm 1991 auf der Criminale der Friedrich-Glausner-Ehrenpreis für sein Gesamtwerk verliehen.

2007 verstarb Jürgen Roland, aber noch immer gibt es Formen der Anerkennungen, die an ihn erinnern. Das Krimifestival „Tatort Eifel“ verleiht zu Ehren von Jürgen Roland alle zwei Jahre den undotierten Filmpreis Roland. Außerdem wird seit 2008 jährlich der Hamburger Krimipreis zu Ehren Jürgen Rolands im Rahmen der Gala des Studio Hamburg Nachwuchspreises verliehen. Dabei handelt es sich um einen mit 10.000 Euro dotierten Preis, der vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg gestiftet wurde.

Kritik am Verhalten der Erben übt der Tatort mit dem treffenden Titel „Sterben für die Erben“. Am 1. Juli 2007 war diese Folge erstmals zu sehen, die auf einem Drehbuch von Dorothee Schön basiert. Kommissarin Lena Odenthal, gespielt von Ulrike Folkerts, und ihr Kollege Mario Kopper, dargestellt von Andreas Hoppe, bekommen es diesmal mit der streitbaren Familie eines Verstorbenen zu tun. Lars Montag führte Regie bei diesem Tatort, der bereits im Mai und Juni 2006 in Ludwigshafen, Baden-Baden und Pirmasens gedreht wurde. Für Lars Montag war diese Folge seine Premiere beim Tatort. In den folgenden Jahren sollte er aber noch mehrfach für den Tatort sowohl als Regisseur als auch als Drehbuchautor tätig sein.


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