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Tatort am 02.07.2018


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Der „Lockruf“ war am 2. Juli 1978 erstmals im deutschen Fernsehen zu hören, aber natürlich auch zu sehen. Der Titel des 89. Tatorts spielte auf den Lockruf der Amsel an, der in diesem Tatort indirekt der Auslöser für einen Mord war. Für Kommissar Haferkamp, der wieder von Hansjörg Felmy gespielt wurde, war es bereits sein 14. Fall, den er für den Tatort zu lösen hatte. Unterstützt wurde er auch diesmal von seinem Assistenten Kreutzer, dargestellt von Willy Semmelrogge. Für die vielen Fans der Serie ist es sicherlich auch interessant zu wissen, dass dieser Tatort teilweise in der gleichen Kulisse und Dekoration gedreht wurde, wie die 51. Folge mit dem Titel „Fluchtwege“ der ZDF-Krimiserie „Der Kommissar“.

Drehbuch und Regie wurden bei dieser Episode von einem eingespielten und erfahrenen Team übernommen. Produziert wurde dieser Tatort vom WDR nach einem Drehbuch von Herbert Lichtenfeld, der als einer der erfolgreichsten Fernsehautoren gilt und unter anderem auch als „Erfinder der Schwarzwaldklinik“ bezeichnet wurde. Für den Tatort hatte er zahlreiche Drehbücher geschrieben und hatte in den frühen Jahren des Tatorts vor allem mit dem späteren Hollywood-Regisseur Wolfgang Petersen erfolgreich zusammengearbeitet. Mit ihm entwickelte Herbert Lichtenfeld auch den bei den Zuschauern sehr beliebten Kommissar Finke, der von Kiel aus für den Tatort auf Verbrecherjagd ging. Die Regie führte Wolfgang Becker, der ebenfalls bereits sehr routiniert war und schon seit 1974 regelmäßig für den Tatort tätig gewesen war. Auch für die Serien „Der Kommissar“, „Derrick“ und „Der Alte“ war Wolfgang Becker regelmäßig tätig und konnte in seiner Karriere einige Auszeichnungen entgegennehmen. Für den Tatort „Zweikampf“ bekam er zum Beispiel 1974 die Silberne Nymphe beim Fernsehfestival Monaco verliehen.

Erst 2006 gab es wieder eine Premiere an diesem Datum. Die Folge mit dem Titel „Tod aus Afrika“ wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) mit Satel sowie dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produziert und am 02.07.2006 erstmals ausgestrahlt. Der Wiener Chefinspektor Moritz Eisner, gespielt von Harald Krassnitzer, musste sich in seinem 15. Fall mit Auftragsmorden beschäftigen, deren Opfer Flüchtlinge aus Afrika waren. Gedreht wurde dieser insgesamt 635. Tatort unter dem Arbeitstitel „Schwarz wie die Nacht“ in Hochpillberg, was im Karwendelgebiet in Tirol liegt. Am Tag der Erstausstrahlung verfolgten 5,12 Millionen Zuschauer die Folge, was einem Marktanteil von 18,4 Prozent entsprach. Bei den Zuschauern und den Kritikern kam dieser Tatort jedoch nur durchschnittlich an. Häufig wurde kritisiert, dass es zu viele Erzählebenen gibt, die das Wesentliche verdecken. Beim Zuschauen wirkt daher die Handlung vor allem gegen Ende sehr konfus und kann die Erwartungen der meisten Zuschauer nicht erfüllen.


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