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Tatort am 30.09.2018


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Bisher gab es nur einen einzigen Tatort, der am 30. September Premiere im deutschen Fernsehen feiern konnte. Dazu müssen wir wieder weit zurück in die Anfangsjahre der Krimi-Serie reisen:

Es war die erst 33. Folge, die am 30.09.1973 erstmals zu sehen war. Sie trug den Titel „Das fehlende Gewicht“ und wurde vom Saarländischen Rundfunk produziert, der damit seinen zweiten Beitrag zum Tatort ablieferte. Was für die Zuschauer am 30. September 1973 eine TV-Premiere war, war für Kommissar Liersdahl als Ermittler jedoch ein Abschied. Nach nur zwei Fällen war seine Karriere beim Tatort beendet und damit auch die seines Darstellers Dieter Eppler. Sein Kollege Kommissar Schäfermann, der von Manfred Heidmann gespielt wurde, unterstützte ihn auch dieses letzte Mal bei den Ermittlungen. Dabei bekamen es die beiden Fahnder mit einem Rauschgiftring zu tun, in den auch ein Informant des Zolls verwickelt war. Außerdem gab es auch noch einen Mord aufzuklären. Kommissar Schäfermann blieb aber auch nach dem letzten Fall von Liersdahl noch für die Tatort-Reihe tätig. Bis 1984 ermittelte er im Alleingang in vier weiteren Fällen.

Die Erstausstrahlung der 33. Tatort-Episode am 30.9.1973 erreichte einen Marktanteil von 68 Prozent. Da sich damals die beteiligten Sendeanstalten noch nicht auf eine einheitliche Länge der Episoden geeinigt hatten, wies auch diese Folge eine ungewöhnliche Dauer auf. Mit nur 77 Minuten Spielzeit war dieser Tatort relativ kurz. Die Regie bei den Dreharbeiten führte Rolf von Sydow, der zahlreiche Episoden für den Tatort inszeniert hat.

Für das Drehbuch war Bruno Hampel verantwortlich gewesen, der damit bereits schon damals sein zweites Skript für den Tatort geschrieben hatte. Aber auch für andere Filme und Fernsehserien war er tätig gewesen. Unter dem Namen Heinz Glogau hatte er außerdem mehrere Romane verfasst. Als Krimiautor wurde er vor allem mit der 39-teiligen Fernsehkrimiserie „Kommissar Freytag“ bekannt, die von 1963 bis 1966 mit dem Schauspieler Konrad Georg lief. Hampel schrieb für diese Serie alle Drehbücher. Ebenfalls in den 1960ern schrieb er Skripte für die Fernsehreihen „Das Kriminalmuseum“ und „Polizeifunk ruft“. In den 1970ern war er dann vor allem für die Serien „Hamburg Transit“ sowie „Der Alte“ und den „Tatort“ tätig. Seine Drehbücher waren in der Regel exakt logisch durchdacht und boten dennoch eine überraschende Auflösung der Fälle. Für die Fernsehserien „Notarztwagen 7“, „Privatdetektiv Frank Kross“, „Autoverleih Pistulla“ sowie „Fußballtrainer Wulff“ war er ebenfalls tätig gewesen und verfasste die kompletten Drehbücher für alle Folgen.

Für seine Verdienste wurde Bruno Hampel 1985 im Alter von 65 Jahren mit der Goldenen Nadel der Dramatiker Union geehrt. Er starb am 16. September 1996 in München im Alter von 76 Jahren.


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