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Tatort am 30.08.2017


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„Wunschlos tot“ waren hoffentlich nicht die Zuschauer, die am 30. August 1987 die TV-Premiere verfolgten. Der österreichische Tatort wurde bei der Erstausstrahlung am 30.08.1987 von 13,73 Millionen Zuschauern gesehen, was einer Einschaltquote von 36,0 Prozent entsprach. Für das Drehbuch und die Regie bei diesem insgesamt 196. Tatort war Kurt Junek verantwortlich gewesen. Die Dreharbeiten fanden von Februar bis April 1987 in Wien und in München statt. Was diese Episode auch besonders macht, ist der Auftritt des späteren Oscar-Gewinners Christoph Waltz, der hier das erste und einzige Mal als Tatort-Ermittler Inspektor Harald Passini zu sehen ist. Für den ermittelnden Oberinspektor Pfeifer, dargestellt von Bruno Dallansky, war dies der vierte Fall. Bei der Aufzählung seiner Einsätze muss allerdings berücksichtigt werden, dass von seinen acht Fällen nur drei Episoden zu der offiziellen Tatort-Serie gehören. Bei den restlichen fünf Folgen handelte es sich um Tatort-Folgen, die der ORF ohne die ARD produziert hatte und die daher auch nur dort erstmals ausgestrahlt worden sind. Teilweise waren diese Folgen in Deutschland sogar überhaupt nicht zu sehen. Den Kritikern und Zuschauern gefiel diese Episode, in der Pfeifer gleich zwei Morde aufzuklären hatte und außerdem noch eine Entführung sowie den Drogenhandel im Rotlichtmilieu vereiteln musste. In weiteren Rollen sind Michael Janisch als Inspektor Michael Fichtl und Helmut Fischer als Kriminalhauptkommissar Lenz zu sehen.

Der einzige andere Tatort, der bisher an einem 30. August seine Fernsehpremiere feiern konnte, war die Episode mit dem unheilvollen Namen „Todesbote“. Am 30.08.1998 konnten die Zuschauer erstmals den neuen Fall von Kommissar Brinkmann im deutschen Fernsehen verfolgen, der es mit einer rachsüchtigen Ehefrau zu tun bekam. Der beliebte Frankfurter Kommissar Brinkmann wurde auch diesmal wieder von Karl-Heinz von Hassel gespielt. Es handelte sich bereits um den 20. Tatort mit diesem Ermittler in der Hauptrolle. In weiteren Rollen sind die bekannten Schauspieler Dietrich Mattausch als Horst Blankenberg und Jacques Breuer als Gerd Baltruschat zu sehen. Das Drehbuch hatte Hans Kelch geschrieben und für die Inszenierung war Silvia Hoffmann zuständig gewesen, die bereits einige Tatort-Folgen realisiert hatte. In der Zeit von 1985 bis 2002 war Silvia Hoffmann für insgesamt 15 Episoden dieser Krimi-Serie verantwortlich. Für die meisten schrieb sie auch das Drehbuch. Vor allem für Kommissar Brinkmann war sie öfters im Einsatz und daher intensiv mit dieser Figur vertraut. Auch die letzte Folge für diesen Ermittler inszenierte sie. Danach war sie nur noch einmal für den Tatort tätig und wendete sich dann neuen Aufgaben zu, wie zum Beispiel auch der künstlerischen Leitung des Volkstheaters Frankfurt, was sie von 2009 bis 2013 betreute.


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