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Tatort am 22.09.2018


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Bevor wir uns den Erstausstrahlungen zuwenden, senden wir noch Geburtstagsgrüße an Christian Ulmen, der am 22. September 1975 geboren wurde. Für den Tatort Weimar ist er in der Rolle des Ermittlers Lessing seit 2013 im Einsatz und wird von Nora Tschirner als Kira Dorn unterstützt.

Zum „Blutwurstwalzer“ wurden die Zuschauer am 22. September 1991 erstmals eingeladen. Damals hatte dieser Tatort, der vom Sender Freies Berlin produziert wurde, seine Fernsehpremiere. Für Kriminalhauptkommissar Franz Markowitz, dargestellt von Günter Lamprecht, war es der dritte Fall, den er für den Tatort löste. Am 22.09.1991 musste er sich mit einem Mord beschäftigen, der im Milieu von Waffennarren geschah. Die Länge von 117 Minuten machte diesen Tatort zu einer der längsten Episoden, die bisher gedreht worden sind. Gedreht wurde die Folge 1991 in Berlin und kam bei den Kritikern und Zuschauern überwiegend positiv an. Einige bekannte Gesichter sind in der Besetzung zu finden. Der Schauspieler Jürgen Vogel spielt Alex, Ralf Richter ist in der Rolle des Randy zu sehen und Heinz Hoenig stellte Horst Bannasch dar. Für Ernst-Georg Schwill war es der erste Auftritt bei einem Tatort. Später war er für viele Jahre als Lutz Weber, der Kollege von Hellmann und Ritter, bzw. Ritter und Stark zu sehen.

Die nächste Premiere führte die Zuschauer in die „Schattenwelt“. Am 22. September 1996 war dieser Tatort, der vom Bayerischen Rundfunk produziert wurde, erstmals zu sehen. Diesmal mussten die Kommissare Ivo Batic, gespielt von Miroslav Nemec, und Franz Leitmayr, dargestellt von Udo Wachtveitl, einen Mord im Obdachlosenmilieu aufklären. Als Ingmar Borg ist der Schauspieler Dominic Raacke zu sehen, der später selbst Tatort-Kommissar wurde. Bei der Erstausstrahlung am 22.09.1996 schalteten in Deutschland 8,37 Millionen Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 24,09 Prozent entsprach.

Josef Rödl war als Regisseur und Co-Autor des Drehbuchs für die Inszenierung des 14. Falls für Batic und Leitmayr verantwortlich. Seine Arbeit nahm Rödl sehr genau, denn er hatte sich intensiv mit der Szene der Obdachlosen auseinandergesetzt. Der Darsteller Hans Arndt war selber früher obdachlos gewesen. Inzwischen arbeitet er als Beleuchter in der Münchner Kabarettbühne „Fraunhofer“. Bei seiner Rolle in diesem Tatort spricht er zwar kein Wort, aber für den Regisseur Rödl war er insofern eine große Hilfe, da Arndt ihm seine Erfahrungen und Erlebnisse zur Verfügung stellte, was den Szenen den nötigen Realismus gab. Für Hans Arndt selbst waren die Dreharbeiten jedoch nicht leicht, da es für ihn eine Reise in die Vergangenheit war, die alte Erinnerungen aufleben ließ. Bei Publikum und den Kritikern kam dieser Tatort überwiegend positiv an. Besonders die Arbeit des Regisseurs wurde häufig gelobt, der eine sowohl düstere als auch realistische Milieustudie entwickelt hatte. Aber auch die Schauspieler überzeugten die Kritiker und ebenfalls die Zuschauer. Darunter wurden vor allem Bruno Ganz als gebrochener Aussteiger, Dominic Raacke als aalglatter Zyniker sowie Erwin Leder als pragmatischer Anführer der Obdachlosen erwähnt.


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