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Tatort am 22.08.2018


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Die Premiere des Tatorts „Kindergeld“ am 22. August 1982 war auch der zweite und letzte Fall für den Bremer Kommissar Jochen Piper, der von Bernd Seebacher gespielt wurde. Bei seinem letzten Fall war er jedoch nicht in Bremen, sondern in der Dienststelle Hamburg im Einsatz. Den Grund dafür erfuhr der Zuschauer allerdings nicht. Generell ist dieser Tatort für die Krimi-Serie ein sehr untypischer Vertreter, denn normalerweise ist der zuständige Ermittler die Hauptfigur in einer Folge. Mit dieser Regel wurde diesmal jedoch gebrochen, denn die Handlung am 22.08.1982 drehte sich um einen Geschäftsmann aus Spanien und nicht um den Kommissar. Piper war sogar erst am Ende des Films in der 84. Minute zu sehen. Dort wurde er für den Fall eingesetzt, da er ja an der Volkshochschule Spanisch gelernt hatte. Produziert wurde diese eher ungewöhnliche Folge vom NDR. Da die Dreharbeiten überwiegend in Spanien stattfanden, haben einige Szenen Untertitel.

Den „Hauch des Todes“ konnten die Zuschauer bei der Premiere am 22. August 2010 erstmals im deutschen Fernsehen spüren. Insgesamt 7,0 Millionen Zuschauer schalteten am 22.08.2010 ein und brachten damit diesem Tatort einen Marktanteil von 23,0 Prozent. Der insgesamt 768. Tatort wurde von Maran Film im Auftrag vom SWR produziert. Die Ermittler Lena Odenthal, gespielt von Ulrike Folkerts, und ihr Kollege Mario Kopper, dargestellt von Andreas Hoppe, aus Ludwigshafen wurden in diesem Fall an ihre Grenzen gebracht. Sie mussten einem Serienmörder auf die Spur kommen, der vor allem die Aufmerksamkeit von Lena Odenthal bekommen wollte. Nur der Einsatz von Mario Kopper konnte seine Kollegin noch aus der Lebensgefahr retten. Die Dreharbeiten fanden unter dem Arbeitstitel „Grenzgänger“ in Baden-Baden sowie am Zollhafen von Mainz statt. Die „Carl Straat“ des Wasser- und Schifffahrtsamtes Duisburg-Rhein wurde für die Aufnahmen auf dem Taucherglockenschiff genutzt. Vor der Premiere im Fernsehen, fand bereits am 1. Juli 2010 eine Vorführung im Kino Arsenal Berlin statt.

Die Kritiker und auch die Zuschauer äußerten sich überwiegend positiv zu diesem spannenden Tatort, der für Lena Odenthal schon der 50. Fall und somit ein Jubiläum war. Besonders das Drehbuch von Jürgen Werner wurde gelobt, das die Handlung bis in die Details gestaltete und geschickt konstruiert hatte, was das Ergebnis wie Kino für das Fernsehen wirken ließ. Manchen Kritikern war die Folge jedoch stellenweise überladen und voller Symbole, die den Zuschauer eher verwirrten. Auch manche Einstellungen der Filmkunst kamen nicht immer gut an oder stießen auf Unverständnis bei den Kritikern. Das war zum Beispiel bei den verschleiernden Algen im grünen Wasser der Fall, die in diesem Tatort insgesamt achtmal eingeblendet wurden.


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