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Tatort am 18.04.2018


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Bevor wir einen Blick auf die Tatort-Erstsendungen werfen, die an einem 18. April erstmals im deutschen Fernsehen liefen, möchten wir an den Todestag des Schauspielers Werner Schumacher erinnern. Schumacher, im Mai 1921 in Berlin geboren, starb am 18.04.2004 in der Hansestadt Bremen; von dem Schlaganfall, den er bereits 1998 erlitten hatte, erholte sich der beliebte Darsteller nicht wieder. Werner Schumacher war nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem als Theaterschauspieler aktiv gewesen, im Jahr 1948 gab er sein Debüt beim Film. Es folgten Engagements für diverse Fernsehproduktionen – bis Schumacher schließlich im Jahr 1971 die Rolle des Tatort-Kommissars Eugen Lutz aus Berlin übernahm. Bis 1986 sollte der charismatische Darsteller den Ermittler verkörpern. Werner Schumacher gab Lutz viele menschliche Züge und machte die Figur so zu einer der beliebtesten innerhalb der Krimiserie in den 70er/80er Jahren.
 
Eine Tatort-Episode, die erstmals an einem 18. April gezeigt wurde, war „Flucht nach Miami“, eine Produktion des WDR aus dem Jahr 1992. Die ARD-Premiere am 18.4.1993 erzielte eine Quote von hervorragenden 10,95 Millionen Zuschauern! In diesem Fernsehkrimi aus Düsseldorf ermittelte Kriminalhauptkommissar Flemming in Zusammenarbeit mit Miriam Koch und – Max Ballauf. Der spätere Kölner Kommissar, der einmal der Partner von Freddy Schenk werden sollte, arbeitete acht Fälle lang bei der Kripo Düsseldorf, bevor er vorübergehend nach Kanada auswanderte. Nach seiner Rückkehr übernahm er gleich die Leitung der „Mordkommission 3“ bei der Kölner Kripo – sehr zum Missfallen seines neuen Partners Freddy Schenk, der seit Jahren auf die Position des Leiters gehofft hatte. Der Start zwischen den beiden Ermittlern stand also unter keinem guten Stern, doch es brauchte nicht lange, und die zwei lernten einander zu schätzen.

Auch „Janus“ wurde zum ersten Mal an einem 18.04. im Ersten gezeigt, ein weiterer Fall für die Frankfurter Hauptkommissare Charlotte Sänger, gespielt von Andrea Sawatzki, und Fritz Dellwo, dargestellt von Jörg Schüttauf. Der Krimi handelt von dem Mord an einer Schulpsychologin, die an einer Frankfurter Gesamtschule tätig war. Dr. Wick war in ihrer eigenen Wohnung von dem Täter überrascht und brutal erstochen worden.

„Janus“ war gerade einmal der vierte gemeinsame Fall für das Duo Sänger und Dellwo. Das Drehbuch für die Tatort-Folge Nummer 564 stammte von Klaus-Peter Wolf, die Regie übernahm Klaus Gietinger. Damit war diese Episode der erste Einsatz der Frankfurter Kommissare, der nicht von Nikolaus „Niki“ Stein von Kamienski inszeniert worden war. Der machte sich nämlich vor allem durch seine guten Regiearbeiten für Tatort-Produktionen einen Namen. Sogar in einer Folge für die Radio-Hörspielreihe führte Niki Stein in der Vergangenheit schon die Regie. Fünfmal wurde Stein bereits für den Grimme-Preis nominiert und dreimal für den Deutschen Fernsehpreis (Stand: 2015). Dabei ist von Kamienski nicht nur als Regisseur, sondern auch als Drehbuchautor äußerst erfolgreich tätig.


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