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Tatort am 09.04.2019


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Krimifreunde konnte sich den 9. April in der Vergangenheit schon diverse Mal im Kalender rot ankreuzen: an diesem Tag wurde bereits einige nigelnagelneue Tatort-Folgen im Fernsehen gezeigt.

Den Anfang machte ein Fall für Schimanski: „Der Pott“ war eine WDR-Produktion aus dem Jahr 1988, die am 09.04.89 erstmals im Abendprogramm der ARD gezeigt wurde. Horst Schimanski, gespielt vom charismatischen Götz George, ermittelte in diesem Fall vor dem Hintergrund eines Stahlarbeiterstreiks in Duisburg. Während der Streikmaßnahmen war die Spendenkasse gestohlen worden. Schimanski war in diesem Einsatz auf sich allein gestellt, denn sein Kollege Thanner, dargestellt vom 1994 verstorbenen Eberhard Feik, war zum BKA nach Bonn gewechselt – allerdings nur für einen kurzen Zeitraum. Im nächsten Fall arbeiteten die beiden Duisburger Fahnder schon wieder Seite an Seite.

Die TV-Premiere der Tatort-Folge mit der offiziellen Nummer 217 erreichte am 9.4.89 eine Quote von sagenhaften 12,92 Millionen Zuschauern! Das entsprach einem Marktanteil von über 48 Prozent, das hieß beinahe jeder zweite Fernsehzuschauer sah an dem Sonntagabend des 9. Aprils 1989 diesen Tatort. Der Erfolg hing sicherlich nicht nur mit dem mittlerweile etablierten Kultstatus von Schimanski und Thanner zusammen, sondern auch den realen Ereignissen, die zu dem Zeitpunkt im Volk und in der Presse diskutiert wurden: damals herrschte tatsächlich ein Arbeitskampf der Stahlarbeiter im Raum Duisburg. Die Idee zur Handlung des Tatorts basiert auf einer Meldung vom Spiegel in der März-Ausgabe ’88, in der eine Veränderung des Streikrechts thematisiert wurde – der Vorschlag wurde allerdings nie verwirklicht. Es wurde damals überlegt, Demos und Streiks wenigstens anteilig in die Hände privater Sicherheitsdienste zu legen, anstatt die Staatsgewalt einzusetzen.

Um entstandenes „Chaos“ mussten sich in der 441. Tatort-Folge die Schweizer Ermittler Philipp von Burg und Markus Gertsch, gespielt von László I. Kish und Ernst C. Sigrist, kümmern. Am 9.4.2000 lief die Premiere im schweizerischen und im deutschen Fernsehen. Der Fall, in dem die Berner Polizeibeamten den plötzlichen Tod einer Studentin aufklären mussten, erreichte bei seiner Erstausstrahlung am 9. April 2000 in der Bundesrepublik eine Einschaltquote von 7,24 Millionen. Ein Ergebnis, das im unteren Durchschnittsbereich lag.

„Engel der Nacht“ war nicht nur ein recht blumiger Titel für einen Tatort-Krimi, passenderweise untersuchte auch Hauptkommissarin Blum den Mordfall. Die Premiere der Konstanzer Folge lief am 09.04.2007 im Ostermontagprogramm in Das Erste; „nur“ knapp 6 Millionen Menschen schauten allerdings zu, wie Klara Blum und Kollege Kai Perlmann den Mord am Besitzer einer Tiergroßhandlung in gut eineinhalb Stunden aufklärten. Damit war die Quote für eine Tatort-Erstsendung relativ mau am 9. April des Jahres 2007 gewesen, zumal an einem Feiertag in der Regel noch mehr Menschen eine Tatort-Premiere schauen als an regulären Kalendertagen.

Der Tatort „Ihr Kinderlein kommet“ war ein ganz besonderer. Diese Folge war der zweite Teil eines in den Medien als „Crossover“ bezeichneten Phänomens, das beschrieb in diesem Fall das gemeinsame Auftreten zwischen zwei normalerweise unabhängig voneinander ermittelnden Tatort-Teams. Die Kölner Fahnder Max Ballauf und Freddy Schenk trafen in dieser Fortsetzung von „Kinderland“ auf ihre Leipziger Kollegen Eva Saalfeld und Andreas Keppler. 10,17 Millionen ARD-Zuschauer am 9.4.2012 bestätigten der Erfolg dieses spannenden Tatort-Experiments, einen langgezogenen Fall von zwei verschiedenen Ermittlerteams gleichzeitig lösen zu lassen.


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