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Tatort am 08.04.2019


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Unsere Glückwünsche, Klaus Löwitsch! Löwitsch, am 8. April 1936 in Berlin geboren, wurde dem Tatort-Publikum gleich durch zwei Auftritte im Jahr 1982 bekannt: er spielte in je einer Folge Kommissar Dietze und Polizeihauptmeister Rolfs. Abgesehen von diesen kurzen Ausflügen in die Welt des Tatorts machte sich Klaus Löwitsch als bedeutender Charakterdarsteller einen Namen. Im Film, Fernsehen und auf der Theaterbühne war Löwitsch zu seiner Schaffenszeit sehr präsent und beliebt. Der an einem 08.04. geborene charismatische Darsteller war enorm fleißig und wirkte in zahlreichen Produktionen mit, darunter in „Derrick“, „Der Alte“, „Detektivbüro Roth“ und „Hafendetektiv“. Er war auch als Sprecher für Radio-Hörspiele aktiv, außerdem als Synchronsprecher. Löwitsch erhielt 1998 den Adolf-Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis für „Das Urteil“. Im Jahr 2002 starb der Schauspieler mit 66 Jahren an einer Krebserkrankung.
 
Auch den Tatort-Kommissar Schäfermann aus Saarbrücken verband ein Ereignis mit dem 8. April: die Premiere seines zweiten Falls „30 Liter Super“ lief im deutschen Fernsehen. Manfred Heidmann spielte den Kriminalbeamten in insgesamt vier Fällen zwischen 1977 und 1984. Der Krimi „30 Liter Super“ trumpfte – wie der Titel bereits vermuten ließ – mit zahlreichen rasanten Autoszenen auf. Mit 60 Prozent Markanteil zeigte das Publikum am 8.4.1979 sein Interesse an dem neuen Tatort aus der Schmiede des Saarländischen Rundfunks.

Dabei war das Verbrechen, von dem der Fernsehkrimi handelte, alles andere als leicht zu durchschauen: Ein Bauunternehmer liegt ermordet in einem Zugabteil, und die 150.000 Mark, die er bei sich hatte, sind verschwunden. Ein klassischer Fall von Raubmord? Fehlanzeige. Kommissar Schäfermann mutmaßt bald, dass ein Teilhaber des Bauunternehmens der Täter gewesen sein muss – doch der hat ein Alibi. Mit einem schnellen Auto allerdings wäre der Täter in der Lage gewesen, den Zug zu überholen und in Rekordzeit wieder zuhause im Bett zu liegen, damit das Alibi greift. Doch wie soll der Ermittler diese Theorie beweisen? Das Premierenpublikum durfte am 8. April 1979 gespannt sein.

Auch der Tatort „Das Mädchen mit der Puppe“ wurde an einem 8. April erstmals in der ARD gesendet. Die Erstausstrahlung am Sonntag, den 8.4.1996 erzielte eine Quote von 7,25 Millionen, das entsprach einem Marktanteil von abgerundet 22 Prozent. Das Thema, welches diese WDR-Produktion aufgriff, war heikel: das Geschäft mit osteuropäischen Frauen, die in Deutschland zur Prostitution gezwungen werden. Die ermittelnden Kommissare Flemming und Koch, gespielt von Martin Lüttge und Roswith Schreiner, hatten am 08.04.96 alle Hände voll zu tun, die Drahtzieher der kriminellen Organisation dingfest zu machen.

Eine weitere Tatort-Folge, die am 8.4. zum ersten Mal den ARD-Zuschauern gezeigt wurde, war der Krimi „Kinderland“. Dies war der erste Teil einer Doppelfolge, die Fortsetzung „Ihr Kinderlein kommet“ wurde nur einen Tag später, am Ostermontag 2012 erstausgestrahlt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Tatorts arbeiteten gleich zwei verschiedene Teams an einem Fall: Eva Saalfeld und Andreas Keppler aus Leipzig trafen auf Max Ballauf und Freddy Schenk aus Köln. 7,68 Millionen Bundesbürger interessierten sich für dieses Tatort-Experiment und schalteten am 08.04.2012 Das Erste ein.


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