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Tatort am 08.08.2018


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Wahrscheinlich sind die Ferien daran schuld, dass es bisher nur einen einzigen Tatort an einem 8. August in der Erstausstrahlung gab. Am 8. August 2004 war die Folge mit dem Titel „Der Wächter der Quelle“ erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt worden. In diesem Tatort war Harald Krassnitzer wieder in der Rolle des Wiener Hauptkommissars Moritz Eisner zu sehen, der inzwischen allerdings zum Ermittler einer Sonderkommission des Innenministeriums aufgestiegen ist. Das führte dazu, dass Eisner nun in ganz Österreich ermitteln kann. Am 08.08.2004 musste er in das Dorf Steinbach in Tirol reisen, um dort der Kollegin Barbara Trenkwalder zu helfen, die von Birgit Doll dargestellt wurde. Die Dreharbeiten fanden 2004 in Tirol im Ort St. Johann statt. Der Regisseur Holger Barthel inszenierte diesen Tatort im Auftrag des ORF. Auch am Drehbuch hatte er mitgearbeitet und es zusammen mit Felix Mitterer geschrieben, der regelmäßig die Scripte für Kommissar Eisner verfasst.

Der Tiroler Dramatiker und Schauspieler Felix Mitterer ist den Tatort-Fans vor allem wegen seiner Drehbücher für den österreichischen Ermittler Moritz Eisner bekannt. Aber auch als Autor von Theaterstücken und Hörspielen hat er sich schon lange einen Namen gemacht. Seit 1977 ist Felix Mitterer als freier Autor tätig und erscheint auch immer mal wieder als Schauspieler in Theaterstücken. Er sieht sich selbst als „Tiroler Heimatdichter und Volksautor“, was dazu führt, dass seine Werke häufig eine mundartliche Kunstsprache aufweisen, die nicht immer leicht zu verstehen ist, aber dabei auch die Tradition des Volksstücks in Inhalt und Form fortführen. Es sind vor allem die problematischen und kontroversen Themen sowie die sozial isolierten Außenseiter, die in den Stücken und Scripten von Mitterer auftauchen. Das macht den Stoff für viele nicht leicht verdaulich und sorgt häufig auch für Diskussionen. Die Tatort-Folge mit dem Titel „Passion“ von 1999 sorgte insbesondere bei der Kirche in Deutschland für große Ablehnung und Proteste. Sogar das Absetzen dieser Folge wurde gefordert. Die zahlreichen Preise und Auszeichnungen und, dass seine Theaterstücke auch immer wieder aufgeführt werden, belegen jedoch die hohe Qualität und die Bedeutung der Texte von Felix Mitterer. Vor allem seine Werke „Kein schöner Land“, „Die verkaufte Heimat“ und „Die Piefke-Saga“ wurden mit zahlreichen Ehrungen bedacht. Seit 1995 ist er immer wieder für den Tatort tätig. Seine Premiere war damals die Episode mit dem Titel „Der König kehrt zurück“, die er für die Kommissare Stoever und Brockmöller geschrieben hatte. 2009 bekam Felix Mitterer für das Drehbuch der Folge „Baum der Erlösung“ die Romy verliehen. Behandelt wurde in diesem Tatort der Minarettstreit von Telfs, was zeigt, dass Mitterer nach wie vor keine Scheu vor schwierigen Themen hat.


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