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Tatort am 07.11.2018


  • Tatort - Déjà-vu

    Tatort - Déjà-vu

    Mi 07.11.2018 um 22:05 MDR
    Sieland und Gorniak | Tatort Dresden | 2018
    Ein 8-jähriger Junge wird missbraucht und ermordet; seine Leiche taucht anschließend in einer Tasche auf, die aus der Elbe geborgen wird. Das Tatort-Team aus Dresden um Sieland, Gorniak und Chef Schnabel muss den für alle Beteiligten sehr belastenden Fall „Déjà-vu“ um jeden Preis schnellstmöglich aufklären ...


Zurück in die Anfangsjahre führt uns die Premiere des Tatorts mit dem Titel „Mordverdacht“, der am 7.11.1971 erstmals gesendet wurde. Dabei war er auch der erste österreichische Beitrag zur Tatort-Reihe und die insgesamt erst zwölfte Folge. Bei der Erstausstrahlung am 7. November 1971 erreichte der Tatort eine Einschaltquote von beachtlichen 68 Prozent. Walter Davy inszenierte die Episode, in der sogar zwei beliebte Kommissare tätig waren. Neben dem Wiener Oberinspektor Viktor Marek, gespielt von Fritz Eckhardt, war auch der Hamburger Kollege Kommissar Paul Trimmel, dargestellt von Walter Richter, zu sehen. Die Rolle des alten Wybiral spielte der bekannte Schauspieler Paul Hörbiger. Obwohl dies der erste Einsatz für Marek bei einem Tatort war, kannten ihn die österreichischen Zuschauer schon länger. Denn dort hatte er bereits acht Fälle erfolgreich gelöst. Typisch für die Tatort-Folgen mit Marek war, dass Fritz Eckhardt nicht nur die Hauptrolle spielte, sondern auch das Drehbuch geschrieben hatte. Bei einigen Episoden übernahm er sogar die Aufgaben des Regisseurs.

Die Tatort-Erstausstrahlung am 7.11.1976 war der neunte Fall mit Kommissar Haferkamp, der von Hansjörg Felmy gespielt wurde. Unterstützt wurde er wieder von seinem Assistenten Kreutzer, den Willy Semmelrogge darstellte. Die insgesamt 68. Episode wurde vom WDR produziert und am 7. November 1976 erstmals gesendet. Als Gastkommissar war Gustl Bayrhammer in der Rolle des bayerischen Kommissars Veigl zu sehen. Bei dem Titel des Tatorts „Abendstern“ handelte es sich um den früheren Kosenamen, den Herr Helm, gespielt von Günter Gräwert, seiner Frau gegeben hatte. Im Tatort diente er als Kennwort, mit dem Frau Helm, dargestellt von Elfriede Irrall, bei der Post das Erpressungsgeld abholte.

„Nicht jugendfrei“ wurde es erstmals am 7.11.2004, als dieser Tatort Premiere im deutschen Fernsehen feiern konnte. Bei der Erstausstrahlung am 7. November 2004 schalteten in Deutschland 7,87 Millionen Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 21,7 Prozent entsprach. Produziert wurde dieser insgesamt 578. Tatort vom Bayerischen Rundfunk, der die Münchner Ermittler Batic und Leitmayr in ihren 38. Fall schickte. Gespielt wurden die beiden Kommissare wieder von den Schauspielern Miroslav Nemc und Udo Wachtveitl. Der schon erfahrene Regisseur Thomas Jauch inszenierte diese Folge, in der auch Dietmar Schönherr als Willy Tindle und Eva Pflug als Cynthia Lademaker zu sehen waren. Fans der Serie „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“ werden die beiden Schauspieler sicher direkt erkannt haben, da sie für diese deutsche Science-Fiction-Serie bereits 1965 zusammen vor der Kamera gestanden hatten. Es war sicher auch kein Zufall, dass eine Folge dieser Serie im Fernsehen lief, als die Kommissare Batic und Leitmayr im Seniorenheim Zeugen befragten. Wer regelmäßig die Einsätze von Batic und Leitmayr verfolgt hat, der wird in dieser Episode auch festgestellt haben, dass der langjährige Assistent Carlo Menzinger, gespielt von Michael Fitz, sich von seinen langen Haaren getrennt hatte und nun einen Kurzhaarschnitt trug.


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