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Tatort am 06.12.2018


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Am 6. Dezember ist nicht nur der Nikolaustag, an dem die braven Kinder morgens mit Süßigkeiten gefüllte Schuhe vorfinden, sondern auch schon zweimal Premierentag für einen neuen Tatort gewesen:
 
Bei der Premiere am 6.12.1992 handelte es sich nicht nur um einen neuen Tatort, sondern die Zuschauer konnten auch einen neuen Ermittler kennenlernen. Die Episode mit dem Titel „Bienzle und der Biedermann“ war der Auftakt für Kommissar Ernst Bienzle aus Stuttgart, der sich in seinem ersten Einsatz mit Wirtschaftskriminalität beschäftigen musste. Der Süddeutsche Rundfunk produzierte die insgesamt 266. Folge der Krimi-Reihe, die bei der Erstausstrahlung am 6. Dezember 1992 von 11,14 Millionen Zuschauern im deutschen Fernsehen gesehen wurde. Mit dieser beachtlichen Einschaltquote gehört der Tatort zu den meistgesehenen Folgen der 1990er und 2000er Jahre. Unter den Episoden mit Kommissar Bienzle hatte nur sein zweiter Fall mehr Zuschauer erreichen können.

Bei der Figur des Bienzle, die im Tatort von Dietz Werner Steck gespielt wurde, handelt es sich ursprünglich um eine Romanfigur, die der Autor Felix Huby entwickelt hatte. Bereits 1976 wurde der erste Roman mit Kommissar Bienzle veröffentlicht. Sein erster Einsatz beim Tatort basierte jedoch nicht auf einem Roman, sondern auf einem Originaldrehbuch, das von Felix Huby geschrieben wurde. 1994 erschien der Roman zum Film unter demselben Titel im rororo Verlag. Im Rahmen der Tatort-Autorenreihe bei Weltbild gab es später sowohl dort als auch beim Verlag Fischer noch eine Neuauflage.

Der Schauspieler Dieter Eppler, der im Tatort die Rolle des Bossle verkörperte, hatte schon vorher die Figur des Bienzle kennengelernt, denn in den 1980er Jahren hatte er in der Hörspielreihe den Kommissar Bienzle gesprochen.
 
Um ein „Falsches Leben“ ging es in der Folge, die am 6.12.2009 erstmals gesendet wurde. Der MDR produzierte den Tatort, in dem die Leipziger Ermittler Saalfeld und Keppler, gespielt von Simone Thomalla und Martin Wuttke, ihren sechsten gemeinsamen Fall zu lösen hatten. Hajo Gies inszenierte den Tatort nach einem Drehbuch von Andreas Pflüger. Bei der Erstausstrahlung am 6. Dezember 2009 verfolgten in Deutschland 7,95 Millionen Zuschauer die Aufklärungsarbeit, was einem Marktanteil von 21,6 Prozent entsprach. In der Rolle der Kunsthistorikerin Prof. Hannah Wessel war die Schauspielerin Thekla Carola Wied zu sehen. Gedreht wurde dieser Tatort in Leipzig und in der Umgebung. Die die 600-Jahr-Feier der Universität Leipzig damals im Jahr 2009 bevorstand, wurde als Hintergrund die Leipziger Paulinerkirche und ihr Wiederaufbau thematisiert. Wie so häufig, waren auch bei diesem Tatort mit Saalfeld und Keppler die Kritiken sehr durchmischt und eher negativ. Vor allem die Dialoge wurden häufig bemängelt und als zu konstruiert empfunden. Positiver schnitten meist der Regisseur Hajo Gies und der Drehbuchautor Andreas Pflüger in den Kritiken ab.


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