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Tatort am 05.09.2017


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Bei der Premiere am 5. September 1999 handelte es sich um eine Jubiläumsfolge, denn der Tatort mit dem Titel „Strafstoß“ war auch der zehnte Fall, den Kommissar Max Palu, gespielt von Jochen Senf, für den Tatort löste. Der Saarländische Rundfunk produzierte den Krimi mit dem manchmal etwas kauzigen Kommissar, der lieber mit seinem Fahrrad unterwegs war, statt den Dienstwagen zu nehmen. Den Zuschauern blieb er jedenfalls sehr im Gedächtnis und 6,62 Millionen schalteten auch am 05.09.1999 gerne wieder ein, um Kommissar Palu bei den Ermittlungen zu seinem neuen Fall zu verfolgen. Regie führte Klaus Peter Weber und für das Drehbuch waren die erfahrenen Autoren Peter Zingler und Erhard Schmied verantwortlich gewesen. Thematisiert wurde der Sport und die Bedeutung des Geldes in diesem Milieu, denn Palu musste einen Mord in einem Eisstadion aufklären und kommt dabei auch hinter die Kulissen. Unterstützt wurde der Ermittler dabei erstmals von seinem neuen Assistenten Gregor Blass, den Willi Fries gespielt hat. In weiteren Rollen waren Peer Augustinski, als Baumgärtner und Tilo Prückner, als Marcel zu sehen.
 
Am 5. September 2010 war die Folge „Am Ende des Tages“ erstmals zu sehen. Allerdings war diese Premiere einer neuen Episode auch der Abschied von den Frankfurter Ermittlern Fritz Dellwo, gespielt von Jörg Schüttauf, und Charlotte Sänger, dargestellt von Andrea Sawatzki. Bei der Erstausstrahlung am 05.09.2010 schalteten in Deutschland insgesamt 7,61 Millionen Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 22,3 Prozent entsprach. Der Hessische Rundfunk produzierte den 18. und letzten Fall von Dellwo und Sänger, die es mit dem Rachefeldzug eines Ex-Häftlings zu tun bekamen und außerdem versuchen mussten die Unschuld ihres ehemaligen Chefs Rudi Fromm zu beweisen, der unter Mordverdacht stand. In der Rolle des Rudi Fromm, der von düsteren Aussichten geplagt war, überzeugte der Schauspieler Peter Lerchbaumer und Tom Schilling spielte den Buchhändler Laurent Lenz.

Titus Selge inszenierte diesen Tatort und war sowohl für die Regie als auch für das Drehbuch verantwortlich. Die etwas eigenwillige Kameraführung mit viel Schatten und Gegenlicht stammte von Frank Blau. Zuschauer und Kritiker waren überwiegend angetan von diesem Tatort und äußerten sich meist mit lobenden Worten. Besonders die Darstellung von Frankfurt in Topografie und den psychoökonomischen Eigenheiten als Finanzmetropole wurden positiv bewertet, da sie in vielen anderen Tatort-Folgen eher vernachlässigt wurde. Aber auch das dramatische Finale, bei dem es zum Showdown zwischen dem ehemaligen Chef und dem Ex-Häftling auf einer Brücke über den Main kommt, wird als gelungen bewertet. Für die Ermittler Dellwo und Sänger war es zwar ein unglamouröser, aber sehr angemessener Abgang, der vielen Zuschauern noch lange im Gedächtnis geblieben ist.


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