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Tatort am 04.07.2018


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Die Folge mit dem Titel „Licht und Schatten“ begleitet das damals noch recht junge Kölner Ermittler-Team Max Ballauf, gespielt von Klaus J. Behrendt, und Freddy Schenk, dargestellt von Dietmar Bär, bei ihrem achten Fall für den Tatort. Colonia Media produzierte im Auftrag vom WDR den insgesamt 416. Tatort, der am 4. Juli 1999 erstmals ausgestrahlt wurde. Bei der TV-Premiere schalteten in Deutschland 6,46 Millionen Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 25,08 Prozent entsprach. Bei den Dreharbeiten in Köln und der Umgebung trug diese Folge noch den Arbeitstitel „Der Profi“.

Für Drehbuch und Regie war Wolfgang Panzer zuständig. Die Idee lieferte Klaus-Peter Wolf. Tatort-Fans werden sicher Hans-Werner Honert in einer Nebenrolle erkannt haben. Er war bereits als Produzent und Regisseur für zahlreiche Tatorte verantwortlich und spielt in dieser Folge die Rolle des Dr. Robert Muster. Die Kritiken waren damals sehr durchwachsen und zeigen, dass sich viele Zuschauer noch an das lebendige neue Kölner Ermittler-Team gewöhnen mussten, das manche Kritiker als überdreht empfanden.

Mit der „Operation Hiob“ musste sich der österreichische Ermittler Moritz Eisner, dargestellt von Harald Krassnitzer, erstmals am 04.07.2010 beschäftigen. 5,94 Millionen Zuschauern verfolgten die Ermittlungen, was einem Marktanteil von 20,7 Prozent entsprach. Der 767. Tatort wurde vom ORF produziert und unter der Regie von Nikolaus Leytner in der Zeit vom 12. Oktober 2009 bis 9. November 2009 in Wien und Bratislava gedreht. Diesmal erwartete den Ermittler in seinem 22. Fall die Bekämpfung eines Drogenrings. Die Handlung des Tatorts soll an einen wahren Fall angelehnt worden sein.

Die Kritiken waren jedoch eher geteilter Meinung. Manche erwarteten von einem Wiener Tatort mehr lokalen Bezug und kritisierten die langen Dialoge, denen es an Abwechslung und Bewegung zu mangeln schien. Auch zu viel Realitätsnähe wurde bei manchen Kritikern nicht gerne gesehen. Es gab allerdings auch lobende Worte, die besonders die Variationen in der Erzählweise hervorhoben und auch die langen Einstellungen der Kamera ohne Schnitt wurden positiv erwähnt. Eine weitere Eigenschaft dieses Tatorts, die ausdrücklich gelobt wurde, war das Fehlen von Action und Gewaltszenen, die man bei diesem Thema durchaus hätte erwarten können. In diesem Zusammenhang zeigt sich, dass die kritisierte Realitätsnähe bei manchen Kritikern auch positiv gewertet wurde. Denn dadurch wird gezeigt, was erfolgreiche Polizeiarbeit ausmacht. Es ist eine wahre Sisyphosarbeit und auch ein Erfolg gegen das organisierte Verbrechen bedeutet keinen großen Triumph, denn oft genug ist die Arbeit der Ermittler vergeblich. Tatort-Fans, die eher einen Tatort sehen möchten, der klassisch inszeniert worden ist, kommen bei dieser Folge, die sehr atmosphärisch und real wirkt, voll auf ihre Kosten.


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