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Tatort am 04.04.2019


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„Frankfurter Gold“ war ein früher Tatort, der an einem 4. April erstmals öffentlich im Fernsehen gezeigt wurde. Die Folge stammt aus dem Jahr 1971. Es war der erste Einsatz des Frankfurter Kommissars Konrad, dessen Vorname bis zum letzten Fall im Jahr 1979 ein Rätsel blieb; der Schauspieler Klaus Köhne verkörperte den Protagonisten.

Bei der Erstausstrahlung am 4.4.1971 löste der Fernsehfilm gleich einen Skandal aus: der im Tatort erzählte Fall existierte damals nämlich wirklich! Das Problem daran war, dass der mutmaßliche Täter Joachim Blum zum Zeitpunkt der Tatort-Erstsendung noch nicht rechtskräftig verurteilt war. Dementsprechend hatte Blum nach deutschem Recht am 04.04.71 noch als unschuldig zu gelten. Juristen waren empört und titulierten den Frankfurt-Tatort als „Fernseh-Hinrichtung“. Selbst zwei Jahre nach dem 4. April 1971 versuchten die Anwälte des später als schuldig gesprochenen Blums noch, den Fall aufgrund der Befangenheit der Geschworenen erneut aufzurollen und Revision einzulegen.

Die TV-Premiere des Tatorts „Sein letzter Wille“ am 04.04.1988 machte nicht so einen Wirbel. In diesem Stuttgart-Tatort ermittelte Hauptkommissar Georg Thomas Schreitle, gespielt von Horst Michael Neutze, in einer kleinen schwäbischen Provinz – entsprechend ruhig ging es in dem Krimi zu. Dies war Schreitles zweiter Fall, nach einem weiteren Einsatz sollte im September ’88 allerdings schon Schluss sein mit der Tatort-Karriere. Die Dreharbeiten dauerten vier Wochen im Winter 1987 und fanden in Waiblingen, Stuttgart, München und Umgebung statt. Die Erstausstrahlung am 4. April 1988 im Ersten erreichte eine gute Quote von 10,60 Millionen Zuschauern.

Auch Kommissarin Inga Lürsen aus Bremen löste an einem 04.04. einen Kriminalfall: „Abschaum“ lautete der Titel der Tatort-Episode Nummer 562. Sabine Postel spielte die Rolle der Lürsen, Oliver Mommsen stellte ihren Assistenten Nils Stedefreund dar. Die zwei Bremer Ermittler gerieten in diesem Fall in einen Sumpf aus Mord, Kindesmissbrauch und Satanismus. Das Premierenpublikum brauchte am 4.4.2004 starke Nerven, ebenso wie die Fahnder selbst. Der ernste Stoff wurde von Thorsten Näter in einem Drehbuch verarbeitet; er führte außerdem die Regie in „Abschaum“. Die Dokumentationen „Höllenleben“ von Liz Wieskerstrauch hatten als Vorlage gedient. Mit einem Marktanteil von über 22 Prozent erzielte dieser Beitrag von Radio Bremen eine solide Quote bei seiner Erstsendung am 4. April ’04. In einer Nebenrolle ist übrigens Monica Bleibtreu zu sehen, die im Mai 2009 verstorbene Mutter des beliebten Schauspielers Moritz Bleibtreu.

Am 04.04.2010 gab es erstmals einen „Tango für Borowski“. Es war ein Ostersonntag, als der Kieler Kommissar Klaus Borowski in das kleine finnische Dorf Ilomantsi gerufen wurden, um dort den 17-jährigen Ralph Böttcher zu verhören. Große Teile der Dreharbeiten fanden vor Ort in Helsinki und Ilomantsi statt, vier Wochen lang war das Drehteam im Sommer 2009 dort. Die öffentliche Erstausstrahlung am 4. April 2010 wurde von 6,21 Millionen Zuschauern gesehen.


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